16. Juni 2010
"HPV-Impfstoffe sind überflüssig"
Im bösenbösen Internetfinden Sie wieder einmal eine Begründung für dieses vernichtende Urteil über die Impfung:
•HPV-Impfstoffe sind überflüssig. Der Gebärmutterhalskrebs kann durch Safer-Sex und effektive Vorsorgeprogramme ausreichend kontrolliert werden, seine Häufigkeit ist seit Jahren rückläufig:
•Präservative bieten einen guten Schutz vor Infektionen mit Risiko-HPV.
•Frauen, die ab dem Alter von 30 Jahren alle drei Jahre einen Zervixabstrich machen lassen, verringern ihr Krebsrisiko um über 90 Prozent. Sie brauchen keine HPV-Impfung.
•Wer regelmäßig zur Krebsvorsorge geht, braucht keine HPV-Impfung. Wer sich gegen HPV impfen lässt, muss trotzdem regelmäßig zur Krebsvorsorge.
•Die Wirksamkeit der HPV-Impfstoffe auf Zellveränderungen am Gebärmutterhals ist gering, nach Cervarix jedoch besser und anhaltender als nach Gardasil. Ein Schutz vor höhergradigen Zellveränderungen ist kaum nachweisbar.
•Mädchen profitieren von dem angenommenen Impfschutz nur dann, wenn sie innerhalb von fünf bis sieben Jahren nach der Impfung ungeschützten Geschlechtsverkehr haben.
•Die Impfung ist unwirksam, wenn sie nach dem ersten Sexualkontakt erfolgt, oder wenn bereits eine Infektion mit im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen durchgemacht wurde.
•Klinische Impfstudien mit Jugendlichen unter 16 Jahren existieren nicht, sodass für diese Alterstufe das Nutzen-Risiko-Verhältnis unklar ist. Die Impfempfehlung für jugendliche Mädchen ist nicht vereinbar mit einer beweisgestützten ("evidence based") Medizin.
•HPV-Impfstoffe sind extrem teuer. Zu befürchten ist eine Umschichtung von Ressourcen im Gesundheitssystem, mit negativen Folgen für andere Bereiche.
•Die Nachhaltigkeit der HPV-Impfung ist nicht geklärt. Offene Fragen sind unter anderem die Wirkdauer und das Serotype-Replacement.
•Die HPV-Impfung führt häufig zu Nebenwirkungen, in seltenen Fällen auch von lebensbedrohlichem Charakter. In den Impfstudien traten allergische und autoimmune Nebenwirkungen auf. Thrombosen, Kollapsereignisse und neurologische Störwirkungen werden zunehmend berichtet. Eine Schwangerschaft muss vor der Impfung ausgeschlossen werden. Langzeitnebenwirkungen sind nicht systematisch untersucht.
•Aus Gründen der Glaubwürdigkeit sollte die STIKO zurückrudern und die HPV-Impfung wieder aus dem Impfkalender herausnehmen. Impfempfehlungen, die gegen die Grundsätze der beweisgestützen Medizin verstoßen, beschädigen den Ruf der Urheber und konterkarieren den Impfgedanken.
2. September 2008
Kopiererei und Journalismus - ein Beispiel
Heute erhalten Sie wieder ein Beispiel, das den Unterschied zwischen Kopiererei und journalistischer Arbeit zeigt:
Auch NDR info griff das Thema "Umfrage zu HPV-Impfung in MV" auf und arbeitete es so auf, dass ein ausgewogener Beitrag entstand. Hier können Sie ihn nachhören (Es ist der zweite Beitrag in der Sendung.) und Sie werden nach wenigen Minuten verstehen, warum ich die Tätigkeit des OZ-Redakteurs als reine Kopiererei bezeichne, die auch von einem Computer zu leisten wäre.
Und auch in diesem Artikel aus dem Aprilheft 2007, eine sehr gute journalistische Leistung, erfahren Sie wichtige Informationen, die Ihnen die OZ bisher vorenthielt (Fragt sich, warum?). Für OZ-Leser mit Töchtern sollte dieser Artikel Pflichtlektüre sein.
Hier noch einige Hinweise zur HPV-Impfung, älter als ein Jahr, für jene, die immer noch meinen, sie sei unverzichtbar:
HPV-Impfstoffe sind überflüssig. Der Gebärmutterhalskrebs kann durch Safer-Sex und effektive Vorsorgeprogramme ausreichend kontrolliert werden, seine Häufigkeit ist seit Jahren rückläufig:
- Präservative bieten einen guten Schutz vor Infektionen mit Risiko-HPV.
- Frauen, die ab dem Alter von 30 Jahren alle drei Jahre einen Zervixabstrich machen lassen, verringern ihr Krebsrisiko um über 90 Prozent. Sie brauchen keine HPV-Impfung.
Die Wirksamkeit der HPV-Impfstoffe auf Krebsvorstufen ist dagegen äußerst gering. Die Impfung mit Gardasil verhindert 17 % aller mittel- und höhergradige Zellveränderungen, eine Wirkung auf höhergradige Zellveränderungen alleine konnte bisher nicht gesichert werden.
Diese "bescheidene Wirkung" ist auch nur dann zu erwarten, wenn vor dem ersten Sexualkontakt geimpft wird, oder wenn eine bereits bestehende Infektion mit HPV16 oder 18 ausgeschlossen ist.
Jugendliche unter 16 Jahren wurden in die Impfstudien bisher nicht einbezogen, sodass für diese Alterstufe das Nutzen-Risiko-Verhältnis erst recht unklar bleibt. Die Impfempfehlung der STIKO ist daher nicht vereinbar mit einer beweisgestützten ("evidence based") Medizin.
HPV-Impfstoffe sind extrem teuer. Zu befürchten ist eine Umschichtung von Ressourcen im Gesundheitssystem, mit negativen Folgen für andere Bereiche.
Die Nachhaltigkeit der HPV-Impfung ist nicht geklärt. Offene Fragen sind unter anderem die Wirkdauer und das Serotype-Replacement. (Serotype- Replacement: Andere, vielleicht ebenfalls krebserzeugende Virustypen treten an die Stelle der neutralisierten.)
Die HPV-Impfung führt häufig zu Nebenwirkungen, in seltenen Fällen auch von lebensbedrohlichem Charakter. In den Impfstudien traten allergische und autoimmune Nebenwirkungen auf, neurologische Störwirkungen werden zunehmend berichtet. Eine Schwangerschaft muss vor der Impfung ausgeschlossen werden. Langzeitnebenwirkungen sind nicht systematisch untersucht.
Aus Gründen der Glaubwürdigkeit sollte die neu zusammengesetzte STIKO zurückrudern und die HPV-Impfung aus dem Impfkalender wieder herausnehmen. Impfempfehlungen, die gegen die Grundsätze der Evidence Based Medicine verstoßen, beschädigen den Ruf der Urheber und konterkarieren den Impfgedanken.
16. Januar 2008
Impfen: Werbeaktion statt Aufklärung - OZ macht mit
Land startet Kampagne gegen Impf-Lücken bei Jugendlichen
Jedem zweiten Schüler fehlen notwendige Schutzimpfungen. Das Land will nun an Schulen aufklären und ruft zu einem Kreativ-Wettbewerb auf.
... Dazu wurde Informationsmaterial für den Biologie-Unterricht der Klassen 5 bis 10 erarbeitet, das dieser Tage an die Schulen verschickt wird. Zudem sollen sich Schüler kreativ, spielerisch, aktiv dem Thema nähern. Im Wettbewerb "Klärt über Impfen auf!" sollen die Fünft- bis Zehnt-Klässler Poster entwerfen, Theaterstücke oder Songs schreiben, Ausstellungen konzipieren, die über Infektionen, Immunsystem und Impfschutz informieren. "Gute Ideen sind gefragt und werden belohnt", wirbt Ärztekammerpräsident Dr. Andreas Crusius um rege Teilnahme. ...
Und die OZ gibt die Werbung weiter, wie ein Anzeigenblatt.
Leute, mir graust dabei!
Wie wollen Kinder und Jugendliche über die Risiken des Impfens aufklären?
Hat die OZ nichts gelernt aus der Abschreiberei aus der Pressemappe über den Contergan-Film?
Ich bitte dringend darum, diesen Eintrag gründlich zu lesen und die Links zu nutzen, um Hintergrundinformationen zu erhalten und erinnere auch an diesen Eintrag.
Selbst in der OZ stand, dass es Jahre dauerte, ehe ein Zusammenhang zwischen Contergan und den Missbildungen erkannt wurde.
Ich schrieb, dass junge Frauen bedenkenlos und massiv aufgefordert werden, sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen, wie in dem Artikel oben.
Ich verwies auf diese Information und andere:
FDA: Erste UAW-Verdachtsfälle nach HPV-Impfung mit Gardasil®
Ich habe noch etwas anzufügen, Auszüge aus einem Brief von Eltern, deren Tochter drei Wochen nach der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs an Atemlähmung starb. Die Ärzte konnten nicht klären, wieso die Lunge nicht mehr arbeitete. Die Frau war vorher gesund gewesen. Die Eltern vermuten, dass es sich um einen Impfschaden handelt:
Faktum ist, dass Jasmin ein gesundheitlich topfites, stets fröhliches und lebenslustiges 19-jähriges Mädchen war. Sie hatte nie irgendwelche schweren Krankheiten, schon gar nicht eine Lungenkrankheit und sie hat auch nie geraucht. Es gab auch nie Probleme mit Impfungen ...
Am 16. September 2007 haben wir unsere letzte gemeinsame Wanderung auf den Hochlecken (1.691m) zu Hause am Attersee unternommen.
Jasmin war im Sommer sehr viel sportlich unterwegs, sie hat regelmäßig gejoggt oder war mit dem Mountainbike oder zu Fuß bei uns zu Hause auf den Bergen unterwegs.
Am 19. September 2007 hat sie - aufgrund der massiven Werbung in Österreich darauf aufmerksam geworden - auf eigenen Wunsch die erste Teilimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei ihrer Frauenärztin in Mondsee vornehmen lassen.
Kurz danach haben verschiedene Beschwerden begonnen, die für sich genommen harmlos sind und von Jasmin wahrscheinlich auch nicht auf die vorher stattgefundene Impfung zurückgeführt wurden. Angefangen von Kopfweh und Lichtempfindlichkeit beim Lesen unter künstlichem Licht bis zu einem hartnäckigen Magenziehen und Durchfall, was sie die letzten 7 bis 10 Tage plagte.
Jasmin ist in den Morgenstunden des 12. Oktober 2007 an einer Atemlähmung im Schlaf verstorben.
Zuerst bei der sanitätspolizeilichen Obduktion und danach bei der gerichtlichen Obduktion konnte kein Grund für ihren Tod gefunden werden. Wie erwartet war sie organisch völlig gesund und auch toxikologisch waren alle Analysen auf jedwede Vergiftungen negativ. Sie hatte keinen Herzinfarkt, keine Embolie, keine Entzündungen, keine viralen Infekte. Ein gewaltsamer Tod wurde von vornherein ausgeschlossen und dies wurde auch vom Gerichtsmediziner bestätigt, dass sie keinerlei Verletzungen oder Einstiche hatte. Der Alkoholgehalt lag bei 0,004 Promille, sie hatte am Abend zuvor lediglich ein kleines Bier und sonst nur Tee getrunken.
Der Gerichtsmediziner konnte aber eindeutig als Todesursache eine Atemlähmung feststellen, wobei dafür aber die organische Ursache fehlt, keine Embolie, kein Infarkt, keine Entzündung....
Der Gerichtsmediziner hat danach Ende November die vermutete Nebenwirkung der HPV-Impfung nach dem Arzneimittelgesetz beim Gesundheitsministerium gemeldet, und es wurde vom Generaldirektor für Öffentliche Gesundheit eine Information an die Landessanitätsbehörden hinaus gegeben, was auch der Auslöser für die ersten medialen Berichterstattungen war....
Was deutet auf den Zusammenhang mit der HPV-Impfung hin?
Faktum ist, dass
* die beschriebenen Beschwerden unserer Tochter die Tage vor ihrem Tod auch bekannte Nebenwirkungen der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung) sind. In Impfschaden-Foren im Internet sind genau diese Beschwerden von Betroffenen zu lesen, dass die Mädchen nach der HPV-Impfung vereinzelt wochenlang Magen-, Darmbeschwerden haben, ohne dass eine Ursache dafür gefunden werden kann. Jasmin hatte diese Beschwerden, obwohl bei der Obduktion kein Virus gefunden werden konnte und die Darmflora völlig in Ordnung war. Am letzten Tag vor ihrem Tod hat sie sich in der Apotheke Carbo-Tabletten (von denen sie einmal 4 Stk. zu sich genommen hat) und Hylak forte-Tropfen geholt, die sie wahrscheinlich kurz vor dem Schlafengehen eingenommen hat. Beide Arzneimittel befinden sich noch in meiner Verwahrung, sind für sich unbedenklich, es hat sich aber auch noch niemand dafür interessiert.
* Im Beipackzettel zur HPV-Impfung ist als seltene Nebenwirkung (1 von 10.000 Geimpften) angeführt, dass über Atembeschwerden (Bronchospasmus) berichtet wird.
* Eine Recherche-Anfrage bei der Privatmedizinischen Universität von einem befreundeten Arzt hat neben den Todesfällen unter anderem ergeben, dass es im Zusammenhang mit den Impfstudien auch zu 68 lebensbedrohlichen Ereignissen gekommen ist, deren Ursachen und Auswirkungen aber nicht zugängig sind.
* Wenn man im Internet nach Nebenwirkungen der HPV-Impfung sucht und im speziellen bzgl. einer Kombination mit einer Atemlähmung, dann liest sich das schon etwas drastischer, dass sofort eine Akutmedizin erforderlich ist und dass es in Amerika auch schon 11 Todesfälle und in Deutschland drei Todesfälle im Zusammenhang mit der HPV-Impfung gegeben hat. ...
Und ganz nebenbei: Gestern sah ich in Plusminus, dass das Mittel gegen Vogelgrippe (Tamiflu) kaum Wirkung, dafür aber Nebenwirkungen hat, u.a. enorme Umsätze, die der Hersteller des Mittels erzielt.
4. Dezember 2008
Hintergrund: HPV-Impfung
Eine gefährliche Illusion
IM GESPRäCH - Der Berliner Gesundheitswissenschaftler Rolf Rosenbrock über Krebs-Impfung, Prävention und aggressive Marktstrategien der Pharmaindustrie
Jungen Frauen wird seit dem Jahr 2007 empfohlen, sich vorbeugend gegen Gebärmutterhalskrebs (Cervix Ca) impfen zu lassen. Damals forderte die Ständige Impfkommission (Stiko), die Impfung gegen das Humane Papillom Virus (HPV) als Leistung in den Katalog der Gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Doch noch bevor der Gemeinsame Bundesausschuss über die Kassenleistung entschied, lösten Gesundheitswissenschaftler, darunter auch Rolf Rosenbrock, eine Debatte über Sinn und Auswirkungen dieser Präventionsmaßnahme aus. Nun hat ein Beitrag in einer englischen Fachzeitschrift, in dem die Wirksamkeit der Impfung und die der Empfehlung zugrunde liegenden Studien angezweifelt werden, die Kritiker erneut auf den Plan gerufen. In einer öffentlichen Erklärung fordern sie die Neubewertung der HPV-Impfung und "ein Ende der irreführenden Information". ...
Wenn Sie mehr Informationen benötigen, geben Sie hpv in die Suchmaske oben links ein.
Auch hier hätte die OZ bildlich schöpfen können:
Bremen: "Gemeinsame Erklärung zur HPV-Impfung"
Auszug aus einer gemeinsamen Erklärung von
* Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales
* Ärztekammer Bremen
* Bremer Zentralstelle für die Verwirklichung der Rechte der Frau
* Berufsverband der Frauenärzte e.V., Landesverband Bremen
* Gesundheitsamt Bremen
* Hausärzteverband Bremen e. V.
* Gesundheitsamt Bremerhaven
* Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V., Landesverband Bremen
Stand 6/2008
"Offene Fragen zur HPV-Impfung
Noch wissen wir nicht ...
Lesen Sie nach, was wir alles noch nicht wissen. Sie werden staunen.
Auch hier wird zum Thema berichtet:
Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs
Marketing um jeden Preis
Mit welchen subtilen und aggressiven Kampagnen die Pharmafirmen ihre Impfstoffe gegen Gebärmutterhalskrebs in den Markt gedrückt haben. ...
20. Februar 2009
Wirksamkeit der HPV-Impfung 17 bis 70 Prozent, je nachdem
Gibt es Impfungen, die vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen?Stimmt das? Klare Antwort: Nein!
Ja, vor Hepatitis A und B - das sind schwere Entzündungen der Leber - schützt eine Impfung. Für junge Frauen gibt es die Impfung gegen sogenannte humane Papilloma-Viren (HPV), die einen Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs bietet.
So lange ich die Propaganda in der OZ beobachtete, erlebte ich immer wieder in anderen Medien die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, was nicht nur für eine Qualitätszeitung selbstverständlich sein muss, sondern auch für Redakteure, die keine geschädigten Leser auf dem Gewissen haben wollen (schwere Nebenwirkungen, Impfung unwirksam), weil die Leser der Werbung in der OZ vertrauten, die als redaktioneller Beitrag im Blatt stand.
Die OZ hat es fertig gebracht, anderthalb Jahre lang Impfkritik zu verniedlichen aber meist zu verschweigen.
Was an dem Auszug aus der bisher letzten Werbung für die HPV-Impfung so verantwortungslos ist, können Sie hier nachlesen, wenn Sie es gestern nicht gesehen haben:
Geschönte Zahlen? Streit um die Wirksamkeit der HPV-Impfung
Blockbuster - so nennen Pharmafirmen Arzneimittel, mit denen man richtig viel Geld machen kann. Die HPV-Impfung ist so ein Blockbuster. Sie soll junge Mädchen vor Gebärmutterhalskrebs schützen. Allein Marktführer Sanofi Pasteur MSD hat bereits mehr als eine Million Impfdosen in Deutschland verkauft. Auch dank einer beispiellosen PR-Kampagne. Nicht nur Werbung im Fernsehen, sondern auch Vorträge an Schulen, Kampagnen im Internet - und wer genau hinschaut, findet immer häufiger: gesponsert von den Herstellern. Es funktioniert. Eine kritische Auseinandersetzung mit Wirkung und Nebenwirkung findet kaum statt. ...
Sternstunde für einen Mediziner. Der Nobelpreis für Harald zur Hausen für seine Entdeckung, dass HPV-Viren Krebs auslösen können. Was der deutsche Krebsforscher nicht wusste: Hinter den Kulissen spielte möglicherweise eine Pharmafirma eine Rolle, die vom Verkauf des neuen Impfstoffes gegen diese Viren über Lizenzgebühren profitiert. Korruption bei der Vergabe des Nobelpreises? ... In Schweden prüft das derzeit der Staatsanwalt. ...
Auch Sina und ihre Mutter haben solche Spots gesehen. Dass Sina sich impfen lässt, war danach keine Frage mehr. Dass ausgerechnet bei ihr schwere Nebenwirkungen auftreten könnten, hätte sie nie gedacht. ...
Absolut geschützt? Fast 100 Prozent? Das suggeriert auch so mancher Hersteller. Die Firma Sanofi Pasteur MSD in Leimen vertreibt erfolgreich den Impfstoff Gardasil, den absoluten Marktführer. ... Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vors. Arzneimittelkommission der Dt. Ärzteschaft: "Das Ergebnis war, dass die Wirksamkeit viel geringer ist, als sie von den Herstellern suggeriert wurde." ...
27 und 16,9 Prozent, sind das realistische Zahlen zur Wirksamkeit? Wir fragen nach bei Sanofi. Ein zugesagtes Interview wird kurzfristig wieder abgesagt. Schriftlich ist von einem bis zu 100-prozentigen Schutz nicht mehr die Rede, jetzt heißt es, die Impfung könne bis zu 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebse verhindern. Niedrigere Zahlen hält man nicht für aussagekräftig. ...
Sonia Mikich: "Millionen Mädchen haben doch wohl ein Recht auf vollständige Klärung. Der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat die Ständige Impfkommission jetzt aufgefordert, ihre Empfehlung für die Impfung zu überprüfen."
Lesen Sie ruhig den gesamten Monitor-Beitrag, wenn Sie möchten, dass Ihnen die Haare zu Berge stehen - und dann fragen Sie als zahlender Leser in der OZ-Chefredaktion nach, warum Ihnen ausschließlich Impfpropaganda verkauft wird.
26. August 2008
Hintergrund: Impfen
Krebsvorsorge-Impfung kommt an
Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs stößt bei jungen Frauen in Mecklenburg-Vorpommern auf große Akzeptanz. Mehr als zwei Drittel aller Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren (68 Prozent) haben sich gegen die krebsverursachenden Viren impfen lassen, wie eine gestern veröffentlichte Umfrage der Greifswalder Universität ergab. Insgesamt befragten Mitarbeiter des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaften 760 Frauen zwischen 14 und 65 Jahren. ...Der Kopierer von dpa unterließ es, die Pressemitteilung vollständig zu lesen. Er hätte sonst, wäre er Journalist und nicht Kopierer, diesen Link gefunden und geschaut, was dort zu lesen ist:
Gesundheitspolitik und Krebsprävention – Modellfall Cervixkarzinom.
Eine Pilotstudie zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten der Einführung der HPV-Impfung zur Prävention des Gebärmutterhalskrebses in Mecklenburg-Vorpommern.
Gefördert durch Sanofi Pasteur MSD GmbH.
(Hervorhebung von mir)
Dieses Unternehmen stellt ausschließlich Impfstoffe her, u.a. den Impfstoff, der gegen HPV schützen soll, Gardasil. Geben Sie hier im Webauftritt des Unternehmens das Wort Gardasil ein und wundern Sie sich mit mir, dass das Medikament auf der Seite des Herstellers nicht gefunden wird.
Wenn einem Journalisten dazu nichts einfällt, sollte er Ferien machen, am besten für immer.
Ich werde in den nächsten Tagen weiteres Material zum Thema veröffentlichen, denn ich möchte nicht damit leben müssen, dass Menschen Gesundheitsschäden erleiden, weil ich meine Informationen nicht weitergebe und die Leute sich deshalb in Sicherheit wiegen,
1. z.B. nach den Impfungen gegen HPV immun zu sein,
2. dass die Impfungen komplikationsfrei sind.
Wer das glaubt, ist der Propaganda bildlich auf den Leim gegangen. Und genau das: Wie hat die Propaganda gewirkt, oder müssen wird noch mehr tun? wird durch solche Umfragen ermittelt. Zusätzlich wird mit den Ergebnissen neue Propaganda verbreitet, bei der dpa und OZ halfen und die Sie mit dem Kauf der Zeitung auch noch bezahlten.
Einen Hinweis gebe ich schon heute. Mündlich berichtete mir der Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. mit, dass ihm mitgeteilt wurde, eine junge Frau habe nach der ersten HPV-Impfung einen epileptischen Anfall erlitten, dies dem Arzt gemeldet, der keinen Zusammenhang zur HPV-Impfung erkennen konnte und die junge Frau ein zweites Mal impfte. Seitdem ist die Frau Epileptikern, in eine Klinik eingewiesen worden und wird sich nicht ein drittes Mal impfen lassen.
Hier können Sie weitere 182 Einträge über Nebenwirkung nach einer HPV-Impfung lesen.
Jene, die sich demnächst impfen lassen wollen, rate ich, diese Impferklärung herunterzuladen und sie vom impfenden Arzt ausfüllen zu lassen. Sie werden sich wundern.
Weiterhin solten Sie unbedingt das Merkblatt Gesetzliche Meldepflicht
bei Impfschadensverdacht lesen und beachten.
5. Dezember 2008
HPV-Impfung: Wissenschaftler fordern Ende der Propaganda
Hier eine Stellungnahme von 13 deutschen Wissenschaftlern. Machen Sie sich selbst ein Bild, denn in der OZ werden Sie den Wortlaut nicht lesen. Sie hat sich bisher durch Impfpropaganda hervorgetan.
Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und ein Ende der irreführenden Informationen
Seit Herbst 2006 können sich Mädchen und Frauen in Deutschland gegen Humane Papillom-
Viren (HPV) impfen lassen. Seit dieser Zeit wird über mögliche Nebenwirkungen, die Kosten
der Impfung sowie die teilweise irreführende Kampagne für die Impfung intensiv diskutiert.
Ob aber die Impfung überhaupt das leistet, was sie verspricht, wurde kaum hinterfragt. Gerade die entscheidende Frage der Wirksamkeit, im Sinne einer Senkung der Neuerkrankungen an Gebärmutterhalskrebs, ist bisher nicht ausreichend geklärt und Gegenstand unzutreffender Informationen. ...
23. Juni 2009
Was für OZ-Leser total unwichtig zu sein hat
Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen rügt Sorgfalt der STIKO
Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen (G-BA), das höchste Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, kritisiert die Antwort der STIKO auf eine Anfrage des G-BA zur HPV-Impfung in deutlichen Worten. Nachdem sich schon im vergangenen Jahr die Zweifel an der Sinnhaftigkeit und wissenschaftlichen Grundlage der HPV-Impfempfehlung häuften, hatte der G-BA die STIKO zu einer Neubewertung dieser Empfehlung aufgefordert.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung liegt diese jetzt vor, enthalte aber, so der G-BA, zahlreiche Ungereimtheiten. Die der Beurteilung zu Grunde liegenden Quellen seien nicht nachprüfbar, einseitig ausgewählt und gezogene Schlussfolgerungen seien zweifelhaft. Darüber hinaus enthalte die Argumentation der STIKO Widersprüche, die den Autoren der Neubewertung wohl entgangen seien.
Auch die Tatsache, dass der STIKO-Vorsitzende Hofmann schon vor dem Erstellen der Expertise öffentlich verlautbaren ließ, diese würde nicht anders ausfallen als die erste Stellungnahme der STIKO zur HPV-Impfung, ließe ebenso Zweifel an der Wissenschaftlichkeit der Arbeit dieser Kommission aufkommen wie die von Mitgliedern des G-BA kritisierte Tatsache, dass die STIKO-Mitglieder "mehrheitlich Interessenkonflikte haben".
Der Herausgeber des industrieabhängigen Fachjournals Arznei-Telegramm, Wolfgang Becker-Brüser, wird von der SZ mit den Worten zitiert: "Die [Mitglieder der STIKO] haben nicht gemerkt, dass sich die Zeiten geändert haben. Heute kann man nicht mehr einfach nach dem Motto 'Impfen ist gut' Impfungen empfehlen. Die Entscheidung muss wissenschaftlich valide und überprüfbar sein."
Genau hieran mehren sich bei der HPV-Impfempfehlung offenbar die Zweifel...
Unveröffentlicht blieb in der OZ dies vom März:
Deutsche Hausärzte kritisieren STIKO-Empfehlung
In einem aktuellen Positionspapier unter dem Titel „Impfen um jeden Preis? Impfmüdigkeit in Deutschland?“1 kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) Umfang und Zustandekommen der STIKO-Empfehlungen sowie die Verflechtung der STIKO mit der Pharmaindustrie. ...
7. Oktober 2008
Nobelpreis gut - Impfung gut
Die OZ tut genau das nicht, berichtete über der Nobelpreis für den Entdecker des Virus und stellte den Bezug zur HPV-Impfung her, was völlig berechtigt ist, wenn über die Problematik berichttet würde.
Was passiert im Gehirn eines unbedarften OZ-Lesers, der nur die Impfpropaganda aus der OZ kennt? Er stellt diesen Zusammenhang her:
Nobelpreis für HPV-Entdeckung! Impfung muss also eine gute Sache sein.
Genau das ist nicht erwiesen, was all jene wissen, die sich nicht auf die Berichterstattung der OZ verlassen.
Ich verweise deshalb noch einmal darauf, dringend nur diese beiden Texte aus einer unübersehbaren Fülle zu lesen (Hinweise des Tages, Nr. 19):
Wie selbst der Nobelpreis für Schleichwerbung missbraucht wird
Und hier ausführlich.
Wem das nicht reicht, kann in meinen Einrägen nachlesen.
12. Dezember 2008
Nobelpreis: Impfstoffhersteller unter Korruptionsverdacht
Kopplung zwischen Pharmakonzern und Mitgliedern des Nobelkomitees
Zwischen dem Nobelkomitee und einem Pharmakonzern bestehen personelle Verflechtungen. Der für Korruption zuständige Oberstaatsanwalt in Schweden will prüfen, ob eine Voruntersuchung eingeleitet werden soll. ...
Die Oberstaatsanwaltschaft bei der Reichseinheit für Korruption will prüfen, ob eine Voruntersuchung gegen die Nobelstiftung eingeleitet werden soll. Laut Oberstaatsanwalt Christer von der Kwast könnten Verbindungen zwischen dem Pharmakonzern Astra Zeneca und Personen im Umkreis der Nobelstiftung Anlass zu strafrechtlichen Ermittlungen bieten.
Der britisch-schwedische Konzern besitzt die Patente für die beiden Impfstoffe gegen das humane Papillomvirus (HPV), das Gebärmutterkrebs verursachen kann.
Für die Entdeckung des HPV ist dem deutschen Virologen Harald zur Hausen heuer die Hälfte des Medizinnobelpreises zugesprochen worden. Mit der renommierten Anerkennung könnte die Zahl jener Länder, welche die HPV-Impfung in ihre Impfprogramme aufnehmen, steigen, wovon Astra Zeneca profitieren würde. ...
Versuchen Sie doch mal, das in der OZ zu finden.
28. Mai 2009
Hintergrund: Schweinegrippe und HPV-Impfung
Hier eine Gegenstimme:
Die Widersprüche einer "Seuche"
(ht, 02.05.2009) Eine neue Seuche beunruhigt derzeit unter den Namen "Schweinegrippe", "Mexikanische Schweinegrippe" oder "Mexikanische Grippe" die Menschheit und verbreitet über die Medien Angst und Schrecken. Doch wie real ist die behauptete Gefahr wirklich? Die Widersprüche in den offiziellen Stellungnahmen der Weltgesundheitsbehörde WHO und der US-Seuchenbehörde (CDC) könnten kaum größer sein. Lernen Sie nachfolgend die wichtigsten Argumente dafür kennen, warum es diese angebliche neue und tödliche Seuche nur in den Köpfen der Virenstrategen beim CDC und der WHO gibt. ...
Dazu passend: Die Fraktion B 90/Die Grünen hat die Bundesregierung gefragt wie es um die
Wirksamkeit und Vermarktung der HPV-Impfung in Deutschland
bestellt ist.
Die Regierung hat 30 Fragen zu beantworten.
27. August 2008
Hintergrund: Impfen (2)
Haben Sie schon einmal in der OZ davon gelesen, dass Politiker, wie der einstige Bundeswirtschaftsminister, in Wirtschaftsunternehmen wechselten, wie Müller zu RWE? Wurde damals und in vielen anderen Fällen die Frage gestellt: Gab es zu Ministerzeit evtl. schon Verquickungen zwischen dem Energieunternehmen und Müllers Energiepolitik? Ziemlich ekelig die Sache, oder?
Können Sie sich noch an das Geschrei erinnern, als Ex-Bundeskanzler Schröder zu Gasprom wechselte? Klar, stand sogar in der OZ!
Und nun stellen Sie sich vor, die Ständige Impfkommission (die aber nicht ständig zusammentritt) des Robert-Koch-Institutes, ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit, wird zehn Jahre lang von einem Mann geleitet, der in der Kinderuniklinik Mainz arbeitet und der im Jahr 2007 zu einem Pharmaunternehmen, dem Impfstoff-Hersteller Novartis-Vaccines, wechselt.
Dieser Mann, Prof. Heinz-Josef Schmitt, wurde im vergangenen Jahr - noch als STIKO-Chef - mit einem Preis „zur Förderung des Impfgedankens“ geehrt, der mit 10000 Euro dotiert war und von einem Impfstoff-Hersteller finanziert wurde. Daraus entsteht schon eine eigenartige Optik, vor der er sich aber nicht zu fürchten schien. Schmitt erklärte, er habe nicht gewusst, dass der Preis von einem Impfstoffhersteller gestiftet wurde. Hätte er es gewusst, hätte er den Preis nicht angenommen. Zurückgegeben hat er ihn auch nicht.
Prof. Schmitt war während seiner Zeit als STIKO-Vorsitzender oftmals tätig für GlaxoSmithKline als Leiter von klinischen Prüfungen.
Während seiner Zeit als Kommissions-Vorsitzender wurden von der STIKO so viele Impfstoffe in den offiziellen Impfplan genommen, wie nie zuvor, darunter die umstrittenen Empfehlungen für die Windpocken-Impfung im Babyalter, die Pneumokokken- oder die HPV-Impfung.
Nie und nimmer konnte das ein Thema für die OZ sein, denn in den Veröffentlichungen eines Jahres wurde kein Wort über Impfkomplikationen oder Impfschäden geschrieben, über das Impfen sehr viel - viel Propaganda, für die die Leser auch noch bezahlten.
Da Sie darüber nichts in der OZ lesen werden, machen Sie sich bitte selbst ein Bild, indem Sie diese langen aber erhellenden Interviews lesen, darunter zwei mit Prof. Schmitt.
Klaus Hartmann zur Moral der STIKO
Ex-STIKO-Chef Schmitt: "Das kostet mir ein Achselzucken"
"Wir schicken die Kinder dort hin, wo sie krank werden"
Als Zugabe empfehle ich Ihnen (auf der Webseite unten):
Selbstauskünfte der Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu möglichen InteressenkonfliktenSehr interessant ist auch dies:
„Das hätte dem Impfgedanken geschadet“
Der Münchner Epidemiologe Rüdiger von Kries über seine Vorbehalte gegen die HPV-Impfung, den Zweck einer Windpockenimpfung und die Entscheidungsprozesse in der Ständigen Impfkommission, der er seit langem angehört. Von ihm stammt eine Studie, die Hexavac, dem ehemaligen meist verwendeten Sechsfach-Impfstoff für Babys, eine signifikant erhöhte Rate von unerwarteten plötzlichen Todesfällen im zweiten Lebensjahr attestierte. ...
Ach, Sie wussten nichts von dem Zusammenhang zwischen plötzlichem Kindstod und der Sechsfachimpfung? Wo informieren Sie sich über das, was wichtiger ist als ein Buckelwal oder Boris Beckers Verlobung?
Ich überlege, ob ich Ihnen morgen weitere Informationen weitergebe, wahrscheinlich tu ich es. Sie müsses es ja nicht lesen.
15. März 2008
Recherchetipp: Impfen und Impfkommission
Naheliegend, weil sie hier zu Hause ist, wäre es, Prof. Christel Hülße aus Rostock als ein Mitglied der Ständigen Impfkommission zu befragen. Allerdings sollte ihre Unabhängigkeit in Frage gestellt werden, denn sie ist zugleich stv. Vorsitzende des Fachbeirates des Forums Impfen. Dieses Forum wird so unterstützt:
Die mit erheblichem Aufwand verbundene Entwicklung und Etablierung des Systems wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Sanofi Pasteur MSD GmbH (früher Aventis Pasteur MSD), die auch jetzt noch den größten Beitrag zum Unterhalt zur und Weiterentwicklung leistet. Unterstützt wird die Plattform des "Forum Impfen" weiterhin durch die Wyeth Pharma GmbH. Diesen Unternehmen gilt unser Dank.
- Sanofi Pasteur MSD GmbH www.spmsd.de, www.impfen-aktuell.de und www.impfservice.de
- Wyeth Pharma GmbH
Dort, nicht aus der OZ, erfahren Sie u.a. auch:
Die österreichische Bundesgesundheitskomission hat eine Aufnahme der HPV-Impfung in das Kinderimpfprogramm abgelehnt1. Statt dessen wird es, so die österreichische Bundesgesundheitsministerin Kdolsky, eine Intensivierung der Krebsvorsorge- und Früherkennungsuntersuchung in Österreich geben.
Dort finden Sie auch eine Stellungnahme zur HPV-Impfung.
30. Dezember 2011
Ganz schön erfolgreich
Erfolgreiche Kampagne: Mehr Jugendliche geimpft
Ärzte beklagen die nachlassende Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Mit direkten Ansprachen kann der Trend gebrochen werden.
Die Kampagne der Landesregierung gegen die Impfmüdigkeit (?) vor allem bei Jugendlichen hat sich in diesem Jahr gelohnt. Die Vorsorgeuntersuchung J1 für 12- bis 14-Jährige wird stärker angenommen. ...Nichts war zu lesen über die erfolgreiche Aufklärung der Jugendlichen über mögliche unerwünschte Nebenwirkungen der Impfungen.
Auch hierüber las ich nichts in der OZ, hätte mich auch gewundert:
Die HPV-Impfung
Die Ständige Impfkommission empfiehlt seit Juli 2007 die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.Und:
Im Folgenden finden Sie einer Übersicht über Wissen und Nichtwissen zu dieser umstrittenen Impfung, Stand November 2011...
Rückruf von Grippeimpfstoff
Ende Oktober 2011 wurde der Grippeimpfstoff Preflucel® der Firma Baxter nach Intervention des in Deutschland für die Sicherheit von Impfstoffen zuständigen Paul Ehrlich-Instituts (PEI) aufgrund schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen.
Obwohl laut der von der Herstellerfirma Baxter vorgelegten Zulassungsstudien die Nebenwirkungen mit Placebo (Scheinmedikament) vergleichbar seien, zeigen sich in der Praxis eine außergewöhnliche Häufung schwerer und schwerster Nebenwirkungen wie Schockzustände, Kreislaufkollaps, Asthmaanfälle. Das Risiko für die Patienten sei - so dass PEI - "nicht vertretbar".Original hier nachzulesen, kostenlos.
arznei-telegramm 2011; Jg. 42, 99
30. September 2008
Hintergrund: Propaganda für Pharmaunternehmen
Besonders unangenehm tat sich die Zeitung hervor beim Werben für die umstrittene HPV-Impfung, die gegen wenige Formen des Gebärmutterhalskrebses helfen soll. Ich hatte mehrfach ausführlich zum Thema eingetragen. Hier finden Sie die Einträge.
Wie weitreichend inzwischen das System der Pharmaindustrie geworden ist, zeigt u.a. ein Beitrag des WDR zum Thema "Wie ein Patientenverband von der Pharmaindustrie gekauft wird"
Patientenverband: Geld von Pharmafirmen Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) engagiert sich nach eigenen Angaben unabhängig und überparteilich für die Interessen der Bürger. markt beweist, dass sie für konkrete Projekte Geld von Pharmafirmen kassiert. ...
Allemal lesenswert, weil beschrieben wird, dass der Chef des Patientenverbandes genau weiß, was er tut, wenn er das Geld nimmt und wie er sein Tun tarnte.
Die OZ macht sogar Propaganda, ohne dafür Geld zu nehmen.
Dass das Thema nicht neu ist, für die OZ schon, zeigt dieser Beitrag vom Dezember 2007:
Pharmafirmen sponsern Selbsthilfegruppen unauffällig
Einfluss von Pharmariesen gegen Neutralität und neutrale Patienteninformation
Wegen ihrer vermeintlichen Nähe zu Arzneimittelherstellern sind Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen in Verruf geraten. Mühsam versuchen sie nun, mit Transparenzinitiativen und Selbstverpflichtungserklärungen ihr angekratztes Image aufzupolieren. Schon seit einiger Zeit bemühen sich einige Pharmafirmen darum, ihre - meist teuren - Produkte mit Hilfe von vertrauenserweckenden Selbsthilfegruppen an die Betroffenen zu bringen. ...
Und dies nicht zu vergessen:
HPV-Impfung: Voreilige Entwarnung?
... "Schutz vor Krebs durch einen einfachen Piks. Es klingt fast wie ein Wunder. Bislang wurden in Deutschland und Österreich rund 700.000 junge Mädchen gegen gefährliche HP-Viren geimpft, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Doch mit zwei Todesfällen nach einer Impfung wurden Zweifel am Wirkstoff laut. Pharma-Hersteller und das zuständige Kontrollinstitut beschwichtigten sofort.
Wissen wir tatsächlich alles, was wir zu dieser Vorsorge wissen müssten? Wer gibt aus welchen Gründen welche Fakten weiter? Die Angst vor Krebs, das Hoffen auf einen guten Schutz schon in jungen Jahren - völlig nachvollziehbar. Warum Skepsis völlig angebracht ist, dazu Monika Wagener und Ursel Sieber. Voreilige Entwarnung?" ...
6. November 2007
Wieder ganz nebenbei: So einfach ist Journalismus
Wie viele Contergan-Opfer gab es in der DDR, wie viele davon in den früheren Bezirken Neubrandenburg, Schwerin und Rostock, dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern? Keine? Das würde mich nicht wundern. Doch wo ist dann der Bezug des Themas zur Region? Es gibt keinen.
Warum stellte die OZ das Thema so ausführlich dar? Ganz einfach: Die Seite ließ sich schnell zusammenbasteln, denn der WDR verschickt gern eine umfangreiche Pressemappe zum Thema (Ich habe nachgefragt.). Das ist der einzige Grund (neben dem indirekten der Öffentlichkeitsarbeit für die ARD), eine ganze Seite einer ostdeutschen Regionalzeitung mit Contergan-Geschichten zu füllen, statt den Skandal mit aktuellem Hintergrund zu verbinden.
Hier ein Zitat aus dem Text von Beate Krüger (oder aus der Pressemappe?):
Vor 50 Jahren gab es kein Arzneimittelgesetz, das strenge Auflagen erteilt, bevor ein Medikament zugelassen wird. Contergan mit dem Wirkstoff Thalidomid war nur bei Tierversuchen getestet worden. Vor 50 Jahren gab es auch keine Meldepflicht der Geburtskliniken über Missbildungen oder Krankheiten bei Neugeborenen. So dauerte es Jahre, bis ein Zusammenhang zwischen Contergan und den missgebildeten Babys hergestellt wurde und ein langer Prozessweg in Gang kam.Heute gibt es ein Arzneimittelgesetz und dennoch werden junge Frauen bedenkenlos und massiv aufgefordert, sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen, zum Beispiel zu Monatsbeginn in der Quarks & Co.-Sendung "Wie viel Impfung muss sein?".
Seltsam, darüber ist nichts geschrieben worden, in der OZ sowieso nicht:
FDA: Erste UAW-Verdachtsfälle nach HPV-Impfung mit Gardasil®
Washington – Bei der amerikanischen Arzneibehörde FDA sind seit der US-Zulassung der HPV-Vakzine Gardasil im Juni 2006 1.637 Berichte über mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) eingegangen. ...
Wohlgemerkt, das ist eine vorbeugende Impfung, kein Medikament, das Ärzte gegen eine bereits ausgebrochene Krankheit einsetzen. Mit der Krügerschen - oder wessen auch immer - Textpassage gaukelt die OZ den Lesern vor, heute könne so etwas nicht mehr passieren.
Was schreibt das Paul-Ehrlich-Institut dazu, Frau Krüger? Hätten Sie doch einfach gefragt, statt sich auf eine Quelle zu verlassen. Dort hätten Sie innerhalb von 24 Stunden - ich habe es getestet - unter anderem dies zugeschickt bekommen:
Anerkannte Impfschäden in der Bundesrepublik Deutschland 1990–1999.
Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2002 · 45:364–370 © Springer-Verlag 2002
Darin steht sogar, wie in der DDR verfahren wurde. Zu erfahren ist auch, dass nach der sog. Wende viele ehem. DDR-Bürger Anträge auf Anerkennung von Impfschäden stellten (wenn sie denn wussten, dass sie das können und dass möglicherweise ein Impfschaden vorliegt, der in der DDR abgelehnt wurde oder gar nicht erst erkannt wurde und dass sie es ertragen, jahrelang auf dem Gerichtsweg um die Anerkennung kämpfen zu müssen).
Frau Krüger, oder wer auch immer, fand heraus:
Zwar kam es 1968 zum Prozess. Grünenthal konnte jedoch keine eindeutige Schuld nachgewiesen werden.Genau das ist auch heute noch das Dilemma, der eindeutige Schuldnachweis. Deshalb gibt es auch Vermutungen, das bis zu 95 Prozent der Impfschäden - also durch das Impfen als Vorbeugung - nicht erkannt werden.
Schon mal davon gehört, Frau Krüger oder vom Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. oder hiervon?
Aus dem Paul-Ehrlich-Institut ist auch zu erfahren, dass Schädigungen Gesunder bewusst in Kauf genommen werden müssen:
... Impfstoffe sind, wie alle anderen wirksamen Arzneimittel auch, nicht völlig frei von Nebenwirkungen. In äußerst seltenen Fällen können sie zu Gesundheitsstörungen und Erkrankungen führen. An ihre Sicherheit werden jedoch höhere Anforderungen gestellt, als etwa an Arzneimittel zur Behandlung schwerer Erkrankungen, denn Schutzimpfungen werden zumeist bei gesunden Personen eingesetzt. ...
... Auch bei umfangreich klinisch geprüften Impfstoffen kann also nicht ausgeschlossenen werden, dass sehr seltene Nebenwirkungen erstmals im Rahmen der breiteren Anwendung beobachtet werden. Daher ist es ganz besonders wichtig, Verdachtsfallberichte von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen zu den einzelnen Impfstoffen zu melden.
(Ein Thema, das die Pharmaindustrie sicher als abwegig ansieht (nachfragen!))
... Ein Nachteil der Erfassung von Verdachtsmeldungen zu Impfkomplikationen bzw. Nebenwirkungen ist, dass Aussagen zur tatsächlichen Häufigkeit der Nebenwirkungen nicht möglich sind. Bekanntermaßen werden nicht alle Nebenwirkungen gemeldet. Dieses sogenannte – underreporting - hat zahlreiche Gründe, z. B. der Patient meldet sich nicht beim Arzt oder der Arzt stellt den Zusammenhang mit einer stattgefundenen Impfung nicht her (z. B. weil die Symptome einer Grunderkrankung zugeordnet werden). ...
Hallo, Frau Krüger, schauen Sie auf die Webseite des Institutes und Sie werden sich wundern, dass Gesunde, die gegen Windpocken geimpft wurden - an Windpocken erkrankten, weil der Impfstoff nicht wirkte.
Nachschauen macht natürlich zusätzliche Arbeit, erst recht, dann zu recherchieren und endlich einmal ein Thema exklusiv in die OZ zu bringen.
Nachtrag, 08.11.07:
Besser ist der Unterschied zwischen Journalismus und Aufschreiberei nicht zu verdeutlichen, als am Unterscheid zwischen der OZ-Blickpunktseite und der Hart-aber-fair-Sendung zum selben Thema.
Nachtrag, 09.11.07:
Auch hier ist mehr nachzulesen als auf der gesamten Blickpunktseite.
Ein anderes Thema, das ohne jeglichen Hintergrund in der OZ landete, natürlich nur im übertragenen Sinne:
Neuer Tiefschlag für EADS
Lieferverzögerungen beim Transporter Airbus A400M kosten den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern 1,4 MilliardenHintergrund gibt es z.B. bei Wikipedia. Dort ist nachzulesen, übrigens eine Sache von drei Minuten:
Übrigens flog die AN 70 (oben ein Foto der Maschine, aus Wikipedia) schon im Jahr 2000 - nach Berlin, zur Internationalen Luftfahrtausstellung. Erstmals flog die AN 70 bereits Ende 1994. Das alles brauchen OZ-Leser nicht zu wissen. Außerdem gibt es wohl keinen OZ-Redakteur, der sich mit Flugzeugen auskennt.
20. Dezember 2008
OZ, Kampfblatt für Impfpropaganda
Naheliegend, weil sie hier zu Hause ist, wäre es, Prof. Christel Hülße aus Rostock als ein Mitglied der Ständigen Impfkommission zu befragen. Allerdings sollte ihre Unabhängigkeit in Frage gestellt werden, denn sie ist zugleich stv. Vorsitzende des Fachbeirates des Forums Impfen. Dieses Forum wird so unterstützt:Das hinderte die OZ nicht, Prof. Hülße und nur sie zu befragen. Heraus kam dabei natürlich handfeste Propaganda statt ausgewogener Berichterstattung, wie von der OZ nicht anders zu erwarten, ohne jeden Hinweis auf die Verquickung des Mitgliedes der Impfkommission mit der Pharmaindustrie:
Die mit erheblichem Aufwand verbundene Entwicklung und Etablierung des Systems wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Sanofi Pasteur MSD GmbH (früher Aventis Pasteur MSD), die auch jetzt noch den größten Beitrag zum Unterhalt zur und Weiterentwicklung leistet. Unterstützt wird die Plattform des "Forum Impfen" weiterhin durch die Wyeth Pharma GmbH. Diesen Unternehmen gilt unser Dank.Wer sich dafür interessiert, welche Mitglieder der Ständigen Impfkommission wie mit der Pharmaindustrie verbunden sind, kann es hier nachlesen.
- Sanofi Pasteur MSD GmbH www.spmsd.de, www.impfen-aktuell.de und www.impfservice.de
- Wyeth Pharma GmbH
Erfolgsstory Impfen
Seuchen wie Pocken, Kinderlähmung und Diphtherie sind so gut wie ausgerottet. Doch sie schlummern nur. Experten warnen vor Impfmüdigkeit.Der Artikel ist 763 Wörter lang. Davon wurden diese 52 Wörter zu Impfkomplikationen geschrieben:
Nur selten treten Nebenwirkungen auf. Zumeist sind es vorübergehende lokale Reaktionen an der Impfstelle: Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen. Schwere Komplikationen müssen von Ärzten an das Gesundheitsamt und von dort an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden, wo sie auch nachlesbar sind: im Internet unter www.pei.de. "Doch das ist wirklich äußerst selten", sagt die Impffachfrau.Selten sind dann z.B. auch die vier ungeklärten Todesfälle nach HPV-Impfungen und die vielen Verdachtsfälle schwerer Impfkomplikationen?
Natürlich musste sich Hülße zu Wort melden, denn die Mumps-Erkrankungen in Greifswald hatten ein geteiltes Echo zur Impfpflicht hervorgerufen. Seit 2007 ist die HPV-Impfung weltweit unter Dauerkritik. Mitglieder des Nobelpreiskomitees stehen unter dem Verdacht, von Pharmakonzernen bei der Wahl des Nobelpreisträgers für Medizin beeinflusst worden zu sein.
Wie häufig Impfkomplikationen sind, hätte die Autorin sehr einfach vom Schutzverband der Impfgeschädigten erfahren können, wenn sie denn gewollt hätte und wenn sie wüsste, dass es diesen Verband gibt.
Auch wurde nicht die Frage gestellt, warum es in MV keine anerkannten Impfschäden gibt. Es wurde auch nicht festgestellt, dass es eine unschätzbare Dunkelziffer an Impfschäden gibt. Betroffene Eltern berichten, dass oft nur ein Zufall die Ursache einer Schädigung ans Tageslicht brachte, dass zuvor Ärzte abwinkten, wenn Symptome geschildert wurden: Alles nicht der Rede (und damit des Meldens) wert. So wurde eine unbekannte Zahl Impfgeschädigter niemals entschädigt.
Das alles und viel mehr hätte die Autorin von einer betroffenen Mutter erfahren können, die hier zu Hause ist. Die Ausrede, davon habe die OZ nichts gewusst, zieht in diesen Fall nicht, denn die Mutter hatte nach der sinnentstellten Wiedergabe ihres Leserbriefes dem Chefredakteur Emendörfer vor einem Monat schriftlich angeboten, für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen:
... Das wurde in der gedruckten Ausgabe veröffentlicht:
„Ich bin Mutter einer Tochter mit einem anerkannten Impfschaden. Mein Kind ist nach einer Polioschluckimpfung geistig und körperlich schwerstbehindert und muss 24 Stunden am Tag betreut werden.
Deshalb ist es für mich unbegreiflich, dass eine Amtsärztin Eltern, die Imfungen kritisch ansehen, als verantwortungslos hinstellt.“
Durch die Kürzung, die sich die Redaktion zu Recht vorbehält, ist jedoch der Sinn des Briefes verloren gegangen und ich werde indirekt als Impfgegnerin hingestellt. Ich bin jedoch keine Impfgegnerin, wenn ich Impfungen kritisch sehe, aus bitterer Erfahrung und nicht nur meiner, sondern der vieler Menschen mit impfgeschädigten Angehörigen.
Der Sinn meiner Wortmeldung bestand nach reiflicher Überlegung darin, dass endlich klar geschrieben wird:
„Wenn über das Impfen berichtet wird, egal von wem, muss zugleich über folgende Punkte aufgeklärt werden:
1.Impfwilligen muss bewusst sein, dass der Impfschutz nicht immer gewährleistet ist, auch nicht beim Impfen gegen Mumps.
2.Jede Impfung kann einen Impfschaden bis hin zum Tod zur Folge haben.
3.Jede Veränderung nach dem Impfen, selbst wenn Monate vergangen sind, ist umgehend dem impfenden Arzt zu melden und darauf zu dringen, dass die unerwünschte Wirkung dokumentiert und weitergemeldet wird. Nur so können sich Betroffene im Falle eines Impfschadens ihr Recht auf dessen Anerkennung sichern.“
Darauf kommt es an: Rat geben und nicht, Meinungen dafür oder dagegen veröffentlichen.
Hervorhebung von mir
Da hat die Mutter natürlich Pech, denn eine Ratgeberseite gibt es nur noch inhaltsfrei im Internetauftritt der OZ. Die Mutter schrieb weiter:
Wenn die Redaktion Mühe hatte, die drei Punkte richtig und nützlich zu finden, bitte ich Sie, im Internet auf der Seite des Paul-Ehrlicher-Institutes (eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit) nachlesen zu lassen. Auf der Seite http://www.pei.de/cln_115/nn_163024/DE/infos/patienten/impfstoffe-pat/impfstoffe-node.html?__nnn=true finden Sie Informationen zu Verdachtsfällen von Impfkomplikationen und eine Sammlung der anerkannten Impfschäden von 1990 bis 1999.
Wundert es Sie nicht, dass in MV keine Impfschäden anerkannt wurden? Mich wundert es nicht, denn wenn Eltern nicht wissen, dass Impfkomplikationen eintreten können, werden sie sie zumeist auch nicht bemerken. Wenn sie diese bemerken und dem Arzt mitteilen, ist noch nicht gesichert, dass die Komplikation auch weitergemeldet wird. Damit wird Eltern jegliche Möglichkeit genommen, die Anerkennung eines Impfschadens zu erstreiten
Die meisten Menschen, die in den vergangenen Jahren erstmalig meine Tochter erlebten, hatten noch nie von Impfschäden gehört.
Ich bitte Sie, dass Sie in Ihrer zukünftigen Berichterstattung dieses Thema nicht länger auszulassen. Es ist von außerordentlicher Bedeutung.
Zu diesem Thema stehe ich Ihnen mit meinen Erfahrungen aus drei Jahrzehnten für ein Gespräch zur Verfügung.
Emendörfer hatte die Mutter am 26. November schriftlich mit dem Satz abgewimmelt:
Wir sind bereit, bei entsprechender Gelegenheit (Anlass) das Problem nochmals aufzugreifen.Dass sie abgewimmelt wurde, weiß die Mutter spätestens seit heute, seit dem Erscheinen des jüngsten Propagandaartikels.
Wollen Sie sich zum Thema informieren, geben Sie "impf" in die Suchmaske oben links ein. In meinen Einträgen finden Sie eine Vielzahl weiterführender Links.
Es ist unfassbar, dass die OZ ein solch bedeutendes Thema unter Missachtung journalistischer Grundregeln dauerhaft verantwortungslos bearbeitet.
22. Februar 2008
Impfen: bisher nur Propaganda in der OZ
Gestern in MONITOR:
HPV-Impfung: Voreilige Entwarnung?
Noch nie wurde für eine Impfung so massiv geworben wie für die HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Von möglichen Risiken und Nebenwirkungen ist dabei fast nie die Rede. Und so ließen sich in den vergangenen Monaten in Deutschland und Österreich hunderttausende junger Mädchen impfen. Nun aber gibt es unter den Geimpften erste Todesfälle. MONITOR liegen zudem mehrere Fälle schwerer Nervenerkrankungen bei jungen Mädchen vor, die nach der Impfung aufgetreten sind. Hersteller und Behörden sehen keinen Zusammenhang. Hochrangige Experten fordern jetzt einen Stopp der unkritischen Vermarktung und eine lückenlose Erfassung aller Geimpften und der möglichen Nebenwirkungen.
Sie können auf der Webseite den Fernsehbeitrag im WebTV sehen. Schauen Sie ihn sich an, besonders wenn sie eine junge Frau sind oder wenn sie Töchter haben. Verlassen Sie sich nicht auf die OZ! Dazu ist das Thema viel zu wichtig.
Unter anderem wird dort mitgeteilt, dass nur 0,3 Prozent der Frauen an Gebärmutterhalskrebs erkranken. Dagegen wird die Erkrankung in vielen Medien als eine Art Volksseuche dargestellt: Wer sich nicht impfen lässt, sei höchst gefährdet. Nichts dagegen wird über die gemeldeten Nebenwirkungen bis hin zu möglichen Todesfällen mitgeteilt. Das ist nicht nur journalistisch unter aller Sau, sondern entmündigt die Betroffenen, die nur die Werbeartikel aus der OZ kennen und deshalb nicht in der Lage sind abzuwägen, ob die Impfung für sie sinnvoll ist.
Seit November habe ich zum Thema eingetragen, zuletzt am 20. Februar.
4. November 2009
"14jähriges Mädchen stirbt nach Impfung mit GARDASIL"
Deutschland: 14jähriges Mädchen stirbt drei Tage nach Impfung mit GARDASIL
Vor wenigen Tagen aktualisierte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Online-Datenbank mit den Meldungen von (Verdachtsfällen auf) Impfkomplikationen. Demnach verstarb ein 14jähriges Mädchen im Juni 2009 drei Tage nach der Impfung mit GARDASIL. Symptome: Asthma, zerebrale Hypoxie (Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff), Bronchostenose (krankhafte Veränderung der Bronchien), Herzstillstand, Dyspnoe (erschwerte Atmung) , Mydriasis (starke Erweiterung der Pupille), Pupille fixiert, Kammerflimmern.
Die Datenbank enthält nun insgesamt sechs Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der GARDASIL-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bzw. das Humane Papillomavirus (HPV). Darunter befinden sich auch der aus Österreich gemeldete Todesfall einer 19jährigen und eine Fehlgeburt. Die anderen vier in Deutschland verstorbenen Mädchen bzw. junge Frauen waren zwischen 14 und 20 Jahre alt.
Wenn Sie Hochwertiges zur sog. Schweinegrippe lesen wollen, können Sie es u.a. hier:
"Das Virus ist bei weitem nicht so gefährlich ..."
Professor Michael Kochen und Kollegen lassen bundesweit in Arztpraxen Fakten sprechen: In einem Merkblatt informieren sie über die Schweinegrippe, den Impfstoff und Nebenwirkungen. Sie wollen den Patienten die Panik nehmen. Kochen hält die Gefahr einer Pandemie für übertrieben und kritisiert die Strategie der Impfung. ...
8. September 2007
Pause bis Mai

Ich fürchte, die Auflage der Unabhängigen im Norden oder wie sie von den Redakteuren beschrieben wurde, die Heimatzeitung, wird weiter Leser verlieren. Mehr darüber lesen Sie hier ab Mai 2008.
Bis dahin wünsche ich alles Gute
lupe
Nachtrag, 18.15 Uhr
Was ich mit Alles-wird-gut-Zeitung meine? Z.B., dass so etwas im OZ-Verbreitungsgebiet nicht passiert. Hätte ja sonst in der Zeitung gestanden:
Null-Euro Jobber
Wie Hartz IV-Empfänger zu kostenloser Arbeit gezwungen werden
Oder haben Sie in der OZ etwas über die Impfung junger Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs gelesen? Wenn ja, auch das?
FDA: Erste UAW-Verdachtsfälle nach HPV-Impfung mit Gardasil®
Bei der amerikanischen Arzneibehörde FDA sind seit der US-Zulassung der HPV-Vakzine Gardasil im Juni 2006 1.637 Berichte über mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) eingegangen.
Wissen die OZ-Leser, dass es eine Vereinigung Ärzte für die individuelle Impfentscheidung e.V. gibt? Wissen sie, dass es einen Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. gibt?
Soviel zur interessanten und aufschlussreichen Berichterstattung!
