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7. Januar 2014

Pullisei, hier ist dein Freund und Helfer (aktualisiert)

Ich zitiere aus dem kopierten Nachgeplapper zu der Demonstration für den Erhalt der Roten Flora in Hamburg, das die OZ am 23. Dezember verscheuerte:
... Die Meinungen über den Polizeieinsatz gingen allerdings auseinander. Während Linke und Grüne das Vorgehen der Beamten teilweise kritisierten, dankten SPD, CDU und FDP den Polizisten für ihren Einsatz. ...
Typisch; wieder kamen fast nur Bonzen und Pullisei zu Wort, wie üblich im Hochwertblatt.
Die gewalttätigen Auseinandersetzungen hatten kurz nach Beginn der Demonstration begonnen. Noch vor der „Roten Flora“ warfen Randalierer aus dem sogenannten Schwarzen Block Böller und Gegenstände in Richtung der Polizei, nachdem diese den Zug gestoppt hatte. Die Beamten reagierten mit dem Einsatz von Wasserwerfern sowie Schlagstöcken und drängten den Demonstrationszug zurück. ...
Fällt Ihnen auch auf, dass die Böller nach dem Stopp der Demonstranten geworfen worden sein sollen? Wie auch immer, der Kopierer merkte nichts, war zu sehr mit kopieren beschäftigt, dass dies im Widerspruch dazu steht:
Die Organisatoren der Demonstration kritisierten hingegen einen „massiven Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern“. Dies sei der skandalöse Versuch, die politische Auseinandersetzung um die „Rote Flora“, die „Esso-Häuser“ und das Bleiberecht von Flüchtlingen hinter Rauchschwaden und Wasserwerfern unsichtbar zu machen.
Der Polizeisprecher wies diese Kritik zurück. Der Zug sei gestoppt worden, nachdem Demonstranten losgerannt und die Einsatzkräfte sofort massiv angegriffen hätten. „Das war keine spontane Reaktion“, sagte Streiber.
...
Aber es ist alles in Ordnung, der Fall geklärt, war auf OZ schrottline über einem dpa-Text zu lesen:
Debatte über Krawalle: Hamburger Senator verteidigt Polizeitaktik
Jedenfalls waren die Vorgänge Grund genug, einen Hamburger Stadtteil unter Pulliseiherrschaft zu stellen - so einfach ist das.

Dagegen ist z.B. dies nicht veröffentlicht worden, auch nicht schrottline:
... Seitens der Polizei Hamburg gab es in der nachfolgenden Aneinanderreihung mindestens  drei  Begründungen für ihr rechtswidriges Vorgehen gegen die angemeldete Versammlung vom 21.12.2013:
1. Die Demonstranten seien zu früh losgegangen,
2. Die Demonstranten hätten Gewalt ausgeübt (Steine von einer Eisenbahnbrücke Nähe des Bahnhofes Sternschanze), und
3. Weil in der Demonstration ohnehin Gewalttäter waren, wollte man die genehmigte Demonstration nicht in die Innenstadt gehen lassen.
Die  beiden  ersten  „Begründungen“  stellen  glatte  Lügen  dar  und  wurden schnell widerlegt; sie schliefen dann gewissermaßen ein.
Die dritte Begründung ist hier einschlägig. Nur ist genau diese „Begründung“ rechts- und verfassungswidrig; deshalb auch die beiden ersten Schutzbehauptungen („zu früh losmarschiert“ bzw. „Gewalt gegen PolizeibeamtInnen“) zuvor.
Dazu sollte man wissen, dass polizeiliche „Pressestellen“ seit dem Drama um das Gladbecker Geiseldrama 1988 professionell aufgestellt sind. Vorher nicht! Und dass es unzählige Kontakte zwischen dem sog. höheren Dienst bei den Polizeien zu JournalistInnen gibt, weil mittlerweile zur Ausbildung auch eine Hospitation bei Medien gehört.
Auch darum ist so klar, dass die beiden ersten „Begründungs“ziffern nichts anderes als Idiotentests darstellten. Es scheint bedauerlicherweise viel zu viele „Idioten“ zu geben.
...
Unbedingt lesenswert ist dieser Blogeintrag:
Gefahrengebiet
Die Hamburger Polizei hat in mehreren Vierteln der Stadt eine Art Kriegsrecht verhängt. Verzeihung, wir haben uns im Ton vergriffen, sie hat natürlich ein G.eingerichtet. Die Auswirkungen sind allerdings ähnlich: grundlose Ausweiskontrollen und Durchsuchungen, Platzverweise wegen Nichtigkeiten, Generalverdacht, Versammlungsverbot, keine rechtsstaatliche Kontrolle der Schikanen. Begründet wird diese Verletzung von Grundrechten mit einem Hamburger Polizeigesetz. ...
Und da wagt es ein OZ-Kommentator heute, die Ausrüstung der Pullisei im Armenhaus D.s., in M-V, mit Tasern zu befürworten:
... Für extreme Ernstfälle könnte es nicht schaden, wenn die Polizei ein paar Taser mehr hätte. Sie könnte dafür ja ein paar ihrer über 1000 Maschinenpistolen ausmustern. Die Polizei braucht keine armeeartigen Bestände an solchen Massenmord-Waffen. Dann schon lieber Taser.
Ich weiß nicht, ob der Mann gewöhnlich auf dem Mond lebt. Sein Wunsch wird nämlich nicht erfüllt werden, denn die Pullisei wird sowohl Taser als auch Maschinenpistolen haben, hat sie sogar schon. Mit solch einem Kommentar macht sich der Redakteur zum Pulliseihelfer, damit sie bei Gelegenheit wieder haufenweise Unheil anrichten kann, wie z.B. während des G 8-Gipfels in Heiligendamm oder während der Blockaden des Atommülls ins Lager bei Lubmin.

Nachtrag:
... Was noch fehlt, was ich auch hier nur in dem Raum stellen kann, ist die immer zentrale Frage: Wozu? Wem nützt das? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Reihe der durch Polizeigewalt geprägten Demonstrationen in die nächste Stufe gegangen ist, diesmal gegen einen ernstzunehmenden Gegner und mit anschließender Notstandssimulation. Ein Freilandexperiment eben. Oder hat jemand eine bessere Erklärung?

Nachtrag, 8. Januar:
“Anschlag” auf Davidwache: Was bislang bekannt ist
In fast allen Medien ist die Rede davon, es habe am letzten Dezember-Wochenende einen geplanten und gezielten Angriff von 30 bis 40 vermummten Personen auf die Davidwache in Hamburg gegeben. Eine Darstellung, die zunehmend fraglich wird. Auch die Polizei korrigierte eigene Angaben – auch im Innenausschuss der Hamburger Bürgerschaft. ...
Mehr als deutlich geworden ist jedenfalls wieder einmal, wie irreführend eine Medienkampagne ist, die auf einer komplett unhinterfragten Pressemitteilung der Polizei beruht – und die darüber hinaus noch lauter Dinge dazu erfindet, die noch nicht mal in eben jener Meldung stehen – so zum Beispiel die Verortung der Täter im Umfeld der Flora – was nach derzeitigem Ermittlungsstand selbst nach Angaben der Polizei reine Spekulation ist. Es ist nach wie vor kein einziger Tatbeteiligter ermittelt.

3. Januar 2014

Aus der Agitprop-Werkstatt (aktualisiert)

Sie könnten die OZ auch Regierungsecho nennen, zumindest, wenn Sie dies gelesen haben:
So viel Beschäftigte wie nie zuvor
... klingt wie: so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit. Oder war gemeint: so viele Beschäftigte ...? 
Nachgeplapperte Regierungspropaganda, Ihnen als Sternstunde des Journalismus verscheuert.

Anzumerken wäre zumindest:
Vergleicht man allerdings eine lange Zeitreihe so zeigt sich, dass das Arbeitsvolumen der beschäftigten Arbeitnehmer (also der nicht selbstständigen Erwerbstätigen) seit 1991 von 51.768 Millionen Stunden auf 48.779 Millionen Stunden im Jahre im Jahre 2012 verringert hat und das Volumen dürfte auch 2013 nicht wesentlich höher liegen. ...
 Zu bedenken ist auch, wer als erwerbstätig angesehen wird:
Erwerbstätig im Sinne der ILO-Definition ist jede Person ab 15 Jahren, die im Berichtszeitraum gegen Entgelt oder im Rahmen einer selbstständigen oder mithelfenden Tätigkeit gearbeitet hat, unabhängig vom zeitlichen Umfang. Auch wer sich in einem Beschäftigungsverhältnis befindet, das er im Berichtszeitraum vorübergehend nicht ausgeübt hat oder in einem Familienbetrieb mitgeholfen hat, gilt als erwerbstätig.

Nachtrag:
Da hat einer genauer hingeschaut:
Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt zum Jahresbeginn. Was will man mehr? Vielleicht etwas genauer hinschauen
Die OZ etwa? Nie und nimmer.

Nachgeplappertes

Wenn Regierungsmenschen etwas absondern, wird es von der OZ zumeist nachgeplappert und Ihnen als journalistische Sternstunde verscheuert, so auch heute das Geschwafel des Minipräsidenten Sellering:
... Mecklenburg-Vorpommern wolle Energieexporteur werden. „Die Zahlen sprechen
dafür, dass das sehr schnell passieren kann.“
...
Das ist schon vor Jahren passiert, haben der Minipräsident und das Blättle nur nicht mitbekommen (wollen). Ich zitiere mich deshalb selbst:
Im Zusammenhang mit der Rolle der OZ, die immer wieder die Lügengeschichte von der Stromlücke in M-V als Begründung für die Notwendigkeit einer Giftschleuder am Bodden nachplapperte und an Sie verkaufte, sei noch erwähnt, dass in M-V im Jahr 2009 rund 7.372.326 MWh erzeugt wurden und 6.488.815 MWh an Verbraucher in M-V abgegeben wurden. Wer aus dem Überschuss von 883511 MWh ableitet, in M-V müsse deutlich mehr Strom erzeugt werden, egal, was aus der Umwelt wird, ist ein Lügner. Und was ist der, der das ungeprüft an Sie verkaufte?
Der Minipräsident hat es natürlich mitbekommen; doch mit der Ankündigung von bereits Erreichtem ist er auf der sicheren Seite.

2. Januar 2014

Er hat es schon wieder getan

Das ist eines der Themen, zu dem sich der grinsende Verkäufer Chefredakteur unbedingt äußern musste (Wenn er es doch gelassen hätte.):
Falschparker-App geplant
Spitzelei mit Folgen
Zumindest hat er richtig erkannt, dass damit der Denunziation bildlich Tür und Tor geöffnet würde.
... Mit seinem technischen Hilfsmittel schafft er ein Heer von Hilfspolizisten und stellt das staatliche Gewaltmonopol in Frage. Allein der Staat spürt Gesetzesbrecher auf und ahndet ihr Fehlverhalten. Und das sollte auch so bleiben. ...
Genau an dieser Stelle vergaß (?) der Cheffi das Weiterdenken. Stattdessen plapperte er:
Zwang und Bevormundung bringen gar nichts. Sie wirken im Gegenteil kontraproduktiv.
Einmal abgesehen davon, dass die OZ die Leser zwingt, für jeden noch so öden Langweiler in der gedruckte Ausgaben zu zahlen, sie bevormundet, indem das Blättle bestimmt, was für die Leser wichtig zu sein hat, wäre ein Gedanke daran zu verschwenden gewesen, warum das Gewaltmonopol ausgehöhlt werden soll. Wer allerdings weiß, dass der Landesinnenminister die Zahl der Pulliseier weiter verringern will, kommt ganz von allein zu Schlüssen - außer dem regierungsergebenen Cheffi.

Achso, wie ist das mit der Arbeitsteilung zwischen Politessen und Pulisseiern?

Und noch etwas: Sollte ich etwa darauf verzichten, einen Behindertenparkplatz zu nutzen, weil ich eine behinderte Person befördere, ein Parkplatz, den jemand ohne Behindertenschild belegt hat und ich keinen anderen zumutbaren Parkplatz finde? Ist das auch Petzerei? Soll ich dann warten, bis irgendwann in drei Tagen ein Pulliseier oder eine Politesse vorbeikommt? Nein, ich lasse eigeninitiativ abschleppen.

Das mit der Melderei ist nicht neu, wenn auch nicht als Anwendung für das Smartphone.
Außerdem bieten im bösenbösen Internet haufenweise Anwaltskanzleien ihre Dienste in der Angelegenheit an.

28. Dezember 2013

Rotzfrech und regierungsergeben

Rotzfrech und regierungsergeben aus einer Pressemitteilung kopiert - kritischer Hochwertjournalismus der OZ-eigenen Art:
Kuder: 2013 war ein wegweisendes Jahr
Über der Pressemitteilung steht:
2013 war ein wegweisendes Jahr für die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern

27. Dezember 2013

Wenn Heuchler geheuchelten Trost nachplappern

Da wir gerade Weihnachten hinter uns haben und damit die wochenlange Heuchelei des Blattes, genannt Weihnachtsaktion, passt dies zur OZ und natürlich zur Landrätin, wie die bildliche Faust aufs Auge:
Wenn die Landrätin unbedingt Trost spenden muss, warum wird dazu die OZ eingeladen? Und wozu muss dann noch solch ein elendes Gruppenfoto gemacht werden? Doch nicht etwa, weil das Blättle mindestens ebenso viel Heuchelerfahrung hat wie sie? Und warum gibt sich das Blättle für solch eine miese Show her? Heuchler und Heuchler gesellt sich gern? 

Ich erinnere an die Sparmaßnahmen der Kreisbehörde im Sozialbereich. Ich erinnere daran, lang ist es her, dass der Landrätin piepegal war, wie viel Gift das Steinkohlekraftwerk, wäre es auch nach ihrem Willen gebaut worden, in die Umgebung geblasen hätte, um wie viel der Bodden in der Umgebung des Werkes aufgeheizt worden wäre. 
Wäre sie dann auch durch die Gegend gezogen und hätte Trost gespendet, Teddy und Gänsekeule inklusive? Ich stelle mir vor, wie sie von Bett zu Bett zöge, einen fotografierenden Aufschreiber vom kritischen Hochwertblatt im bildlichen Schlepptau.
"Trösten Sie sich, Ihre Quecksilbervergiftung und Ihr damit verbundenes vorzeitiges Ende dienen einem guten Zweck, dem, dass ich einen schönen Posten im Werk habe. 
Ach, die Urlauber bleiben weg? Trösten Sie sich, denn nun brauchen Sie nicht länger für einen Hungerlohn zu arbeiten. Außerdem dient das Werk einem guten Zweck; Sie wissen schon.
Soso, Sie haben sich im warmen Bodden mit Vibrio vulnificus infiziert? Ja, was müssen Sie auch mit einer Wunde an der Wade im Bodden planschen. Doch es wird Sie trösten, dass Ihnen nur ein Bein und das auch nur bis zum Knie amputiert werden wird. Außerdem dient das Werk einem guten Zweck; Sie wissen schon."

23. Dezember 2013

"Dieses unterirdische Klippschulniveau, diese dumme, selbstzufriedene, unreflektierte Kaltschnäuzigkeit"

Wer ist Chodorkowski? Aus dem chicen Hauptstadtbüro kommt per Kommentar diese Kunde:
Michail Chodorkowski ist und bleibt eine schillernde Persönlichkeit. ...
der russische Ex-Staatsfeind Nr. 1 ...
Der geschäftstüchtige Ex-Komsomol-Funktionär machte unter Jelzin schnell und brutal Karriere, wurde zum reichsten Mann Russlands und einer der mächtigsten Oligarchen. ...
Der asketische Geschäftsmann ...
der Fall des in zwei politisch motivierten Prozessen verurteilten Managers ...
In einer Meldung auf der Titelseite ist er:
Der russische Regierungsgegner Michail Chodorkowski ...
Im aufgeblasenen Aufmacher auf der Politikseite ist er :
Der einstige Kremlgegner 
Ich habe bisher darauf verzichtet, die OZ zur sog. Systempresse zu zählen. Damit ist jetzt Schluss. Ich rate Ihnen, hier kostenlos nachzulesen:
... Es ist wirklich zum Verzweifeln. Dieses unterirdische Klippschulniveau, diese dumme, selbstzufriedene, unreflektierte Kaltschnäuzigkeit der deutschen Medien. Seit langem gibt dies allein bei wirtschaftlichen und wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen unablässigen Anlass zur kritischen Aufklärung. Das aktuelle Theater rund um die Freilassung Chodorkowskis, das selbst öffentlich-rechtliche Medien wie der Deutschlandfunk ernsthaft als seriöse Berichterstattung präsentieren bzw. zu präsentieren versuchen, setzt dem katastrophalen Zustand der Medien in Deutschland die Krone auf – weitere Steigerungen nicht ausgeschlossen. ... 
Auch hier lesen Sie kostenlos:
Die Akte Chodorkowski
Der Ex-Oligarch und Ex-Yukos-Chef ist begnadigt worden. Es ist damit allerdings kein "politisch Verfolgter" wieder auf freiem Fuß, sondern ein Wirtschaftskrimineller ...
 Ebenso kostenlos und hintergrundreich:
Viktor Timtschenko beleuchtet Aufstieg und Fall des vermeintlichen Putin-Opfers
P.S.:
Übrigens passt der Propagandaartikel über Panzer-Uschis Aufenthalt in Afghanistan genau zu dem Obigen:
Feuertaufe in Afghanistan: Von der Leyen besucht Truppe
Da werden sich all jene, die eine tatsächliche Feuertaufe erlebten, an den Kopf fassen. Zu denen gehöre ich.

21. Dezember 2013

Kritisch-hochwertig, oder so

Alle Jahre wieder dieser oder ähnlicher Informationsmüll (Im Sommer: Wo machen Bonzen Urlaub?):

Über "Klassensolidarität" und die Mitmacher

Zwei Drittel der Politikseite widmete das kritische Hochwertblatt Chordokowski:
Ausreise wie im Agententhriller
Nur Stunden nach der Begnadigung von Kremlchef Putin landet sein Erzfeind Chodorkowski in Berlin. ...
Da ich Informationsmüll vermutete, schenkte ich mir den Kram. Mit diesem Text ist über den Fall alles geschrieben:
Nur um das mal klarzustellen. Michail Borissowitsch Chodorkowski ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende des heute insolventen Ölkonzerns Yukos. DerEuropäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Vorgehen Russlands gegen Chodorkowski wegen Steuerhinzerziehung für rechtmäßig erkannt.
Warum macht sich Genscher die Mühe, den steinreichen Ex-Kapitalisten loszueisen, während die deutschen Blockparteien für Edward Snowden keinen Finger rühren? Das nennt man Klassensolidarität.
Viel Spaß mit Ihrem OZ-Abo.

Nachtrag:
Übrigens ist die Ausreisegeschichte stinklangweilig gegen diese, und die gibts kostenlos:
... Einer der für den Klimawandel zuständigen Bosse bei der US-Umweltbehörde EPA hat sich jahrelang sein Gehalt auszahlen lassen, ohne zur Arbeit zu erschienen. Wie hat er das gemacht? ...
Einfach die beiden folgenden Sätze lesen, haarsträubend, herrlich.

20. Dezember 2013

Das Pferd von hinten aufgezäumt

Das Hochwerblatt wusste zu kopieren:
... Die nominalen Bruttomonatsverdienste stiegen zwar in den ersten drei Quartalen dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden berichtete. Die Verbraucherpreise kletterten im gleichen Zeitraum mit 1,6 Prozent aber etwas schneller. ...
Alles klar: Wenn der Preisanstieg nicht wäre, lebten wir im Schlaraffenland. Gehts noch? Dazu dies:

Es sind vor allen die seit zwei Jahrzehnten kaum gestiegenen Reallöhne, die viel zu gering sind (Spitzenreiter in Sachen Niedriglohn ist in der Bananarepublik das Armenhaus M-V.), nicht die Verbraucherpreise. Sie liegen seit Jahren unter der von der EU vorgeschriebenen Grenze.

Dazu auch dies:
Die deutschen Reallöhne selbst für Fachkräfte stagnieren seit 2007 bei 0,2 %/Jahr

Die Natur in ihrem Lauf ...

Die OZ berichtet:
Getrickst: Koalition verhindert sinkende Rentenbeiträge
Mit den eingesparten Milliarden sollen Renten mit 63 und für Mütter finanziert werden. ...
Dazu verfasste jemand aus dem chicen Hauptstadtbüro einen jämmerlichen Kommentar:
Aus dem Vollen geschöpft
Die Rentenpläne sind populär, gehen aber zu Lasten der Jungen.
...
Nur wer die Rentengesetze für Naturgesetze hält, schreibt solchen Unsinn.

Ich empfehle, Hintergrund zu lesen, denn:
... Keiner redet mehr über die Zerstörung der gesetzlichen Rente, die mit den Rentenreformen insgesamt und zusätzlich mit der Rente mit 67 politisch ausgelöst wurde. Dass 2011 gerade einmal 12,5 Prozent der 63-Jährigen tatsächlich noch vollzeitbeschäftigt waren, darüber spricht niemand. ... 
Dass mit dem Koalitionsvertrag die mit den Rentenreformen verbundene Zerstörung der gesetzlichen Rente vor allem mit der Senkung des Rentenniveaus auf 42 Prozent und der Rente mit 67 festgeschrieben wurde, darf aus Sicht der Tugendwächter der neoliberalen „Reformpolitik“ nicht ins allgemeine öffentliche Bewusstsein vordringen. Um von dieser „Schuld“ gegenüber sämtlichen Rentnern abzulenken, hat die SPD im Koalitionsvertrag (auf Drängen der Gewerkschaften) darauf gepocht, dass die „kleinen Leute“ (Sigmar Gabriel) ab dem 1. Juli 2014 nach 45 „Beitragsjahren“ (wohlgemerkt nicht „Versicherungszeit“) im Alter von 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können sollten. ...
Noch dies aus dem OZ-Kommentar:
... Dass die Mütterrente der Rentenkasse aufgedrückt wurde, ist ein Ärgernis. Wenn schon, dann müsste sie aus Steuergeldern bezahlt werden. ...
Da die OZ vor allem für Bunkerbewohner zu schreiben scheint, wäre die Gelegenheit gewesen, darauf hinzuweisen, was die gesetzlich Rentenversicherten an versicherungsfremden Leistungen bereits zu zahlen haben, wäre zugleich der Hinweis angebracht versicherungsfremde Leistungen der anderen Sozialkassen zu nennen, alles Leistungen, die aus dem Staasthaushalt und nicht aus Versicherungen zu zahlen wären. Nicht zu verachten wäre dann die Antwort auf die Frage gewesen, wer denn die tatsächlichen Nutznießer dieser Regelungen sind.

19. Dezember 2013

Schwingt euch auf, kauft, Leute kauft

Ein wenig Kaffeesatzleserei gefällig?
Die deutsche Wirtschaft erwartet einen kräftigen Aufschwung im kommenden Jahr. Im Dezember verbesserte sich die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen nach einem satten Anstieg im Vormonat noch einmal leicht. Der Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte von 109,3 Punkten im Vormonat auf 109,5 Punkte, wie das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung gestern mitteilte. Das ist der höchste Stand seit über eineinhalb Jahren. „Es wird ein reich gedeckter Gabentisch erwartet“, erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.
Nun könnte jeder zahlende OZ-Leser in der Redaktion nachfragen: "Und was erhalte ich von dem Gabentisch?" Darauf wird er vom Blättle keine brauchbare Antwort erhalten.

Hier ein Hinweis:
... das Statistische Bundesamt stellt lapidar fest: „Für das Jahr 2013 zeichnet sich nach den Ergebnissen der ersten drei Quartale 2013 ein geringer Reallohnverlust ab. Die Nominallöhne sind in diesem Zeitraum im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2012 um 1,4 % gestiegen, die Verbraucherpreise um 1,6 %.“ Die Nominallöhne sind um 1,4 Prozent gestiegen? Man fragt sich, was die Gewerkschaften verhandelt haben, die doch dauernd Erfolge melden mit einer drei vor dem Komma. Man sieht daran, dass das ganze System verrottet ist und die sogenannte soziale Marktwirtschaft in Deutschland nur noch daraus besteht, den Unternehmer zu finden, der am geschicktesten darin ist, die Löhne seiner Mitarbeiter zu drücken.Und das wird sich fortsetzen. ...
Hier ein ganz kurzer Hinweis:
Die “Reallohn-Hausse” beim Exportmeister Deutschland schnurrt auch in Q3 2013 in alt bewährter Manier, um -0,3% zum Vorjahresmonat sank der Reallohnindex, wie heute das Statistische Bundesamt mitteilte. Ungebrochen partizipieren im Durchschnitt deutsche Arbeitnehmer NICHT an den Produktivitätsfortschritten und der enormen Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft und selbst verminderte offizielle Preissteigerungen bei den Verbraucherpreisen werden nicht mal kompensiert. Hinter den heutigen Daten verbirgt sich ein gern verschwiegener Skandal und damit die hässliche Fratze des deutschen Geschäftsmodells, denn faktisch haben seit über zwei Jahrzehnten keine Reallohnsteigerungen in Deutschland stattgefunden. Hervorhebung von mir
Themen gibts.

Wieder ein Bock zum Gärtner gemacht

Über die Postenbeschaffungsmaßnahme für diese Frau berichtete die OZ kürzest:
Voßhoff wird neue Datenschutzbeauftragte
... Die 55-Jährige hatte seit 1998 dem Bundestag angehört, verpasste aber am 22. September den Wiedereinzug ins Parlament.
Hier ebenso kürzester Hintergrund, dafür mit Gehalt:
... Voßhoff war bisher für die Vorratsdatenspeicherung, für “Internetsperren” und für das BKA-Gesetz (das u.a. so genannte “Onlinedurchsuchungen” erlaubt).Was kann man da erwarten? Tom Cruise wird vermutlich jetzt Sektenbeauftrager der Bundesregierung.

Zugemutete Einschlafhilfe

Die OZ verscheuerte gestern spaltenweise solch ergötzliche Geschichte aus dem chicen Hauptstadtbüro:
... Ein monatelanger Wahlkampf ist vorbei, 86 Tage sind seit der Bundestagswahl vergangen, Sigmar Gabriel heißt „ihr Neuer“ an der linken Seite. Die Kanzlerin ruht in diesen Minuten der Neueinstellung in sich selbst. Die Regierungsbank ist der ihr angemessen erscheinende Platz. Der Kopf dreht nach links – da sitzt CSU-Chef Horst Seehofer mit Ministerpräsidentenkollegen auf der Bundesratsbank. Der Blick schweift nach rechts – da ist mittlerweile das Nichts. Die FDP ist nichtmehr da. ...
Ich halte es für eine Zumutung, 832 Wörter lang Müll anzubieten und zugleich für eine Ablenkung von dem, das für die Leser wichtig wäre. Wer die Schlagzeile über der Einschlafhilfe gelesen hatte, hätte wissen müssen, was für ein Käse ihn erwartet - den er zu bezahlen hat:
Mit einer Kurzmeldung tat das Blättle in derselben Ausgabe diese, für das immer wieder beschworene reiche D. skandalöse Mitteilung ab:
Knapp jeder Fünfte von Armut betroffen
... Etwa 16 Millionen Menschen (so viele Menschen lebten einst in der DDR) oder 19,6 Prozent der Bevölkerung zählten dazu – 2011 waren es mit 19,9 Prozent noch etwas mehr. Das ist das Ergebnis der Untersuchung „Leben in Europa 2012“, die das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden gestern vorstellte ...
Das ist der einzige Hinweis, den das Blättle zu dem Fakt gibt, dass es um Europa ging. Hier ein Blick über den Tellerrand, von dem der OZ-Geschäftsführer einst schwafelte, der hier aber nicht erfolgte:
Deutschlands Armut höher als sonst in W-Europa ohne Belgien, Großbritannien und Euro-Krisenländer 
Hatte nicht Merkel rotzfrech und allen Ernstes behauptet, Deutschland gehe es so gut wie noch nie? Allerdings hätten sie Journalisten fragen sollen, wen genau sie mit D. meinte. Aber stattdessen siehe oben die Blumengeschichte.

17. Dezember 2013

Gephrastes

Die OZ hat Phrasendrescherin Schwesig drei Fragen gestellt. Nach der ersten Antwort haben das Lesen beendet. Darum:
Welche Themen wollen Sie in Berlin zuerst anpacken? 
Ich werde mich weiterhin für eine moderne Frauen- und Familienpolitik, für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und gegen Kinderarmut einsetzen. Ich war fünf Jahre Ministerin in einem Land, in dem nicht alles rosig ist, wo Menschen etwa zu Niedriglöhnen arbeiten und wo Frauen im Pflegedienst unter großem Druck stehen. Ich freue mich auf die Chance, auf Bundesebene Verbesserungen mit auf den Weg zu bringen. ...
Ich begreife nicht, dass sich ein Journalist, ein kritisch-hochwertiger sogar, so etwas gefallen lässt. Ich begreife auch nicht, dass sich die Leser so etwas von einem Journalisten bieten lassen und dafür auch noch Geld ausgeben.
Es wird im bösenbösen Internet anders über Schwesig berichtet.

Zitat des Tages

Zitat des Tages:
Über nichts philosophieren die deutschen Medien lieber als über Personalfragen und über nichts schweigen sie lieber als über Sachfragen. ...
Deshalb brauchen Sie nicht zu erwarten, dass das Blättle z.B. so etwas anbietet.

Natürlich trifft das Zitat auf die OZ zu, denn heute befüllte sie eine Seite mit Geschichten über Panzer-Uschi, der einstigen Zersursula unter dieser Schlagzeile, die zugleich ein Blick in die Glaskugel ist, also Spekulation:
Eine Frau auf dem Weg nach oben

16. Dezember 2013

Schwesigs Propagandablättchen

Das ist ohne jedes Maß übertrieben und durch nichts zu begründen:
Die Jeanne d’Arc aus Schwerin
Gemeint ist die Phrasendrescherin Schwesig (sPD), die wieder einmal im sPD-Blättle hochgelobt wird.
Aber gesetzt den Fall, das mit der Jungfrau von Orléans wäre nicht übertrieben, wäre ihre Amtszeit als Bundesministerin kurz und sie würde lebendigen Leibes auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.
Noch dies aus der frei erfundenen Lobpreisung, die natürlich auch etwas Kritisches enthalten musste:
Schwesig legte sich eine Sprache zu, die ihr das böse Anhängsel „Sprechautomat“ eintrug. Gleichzeitig ließ sie nichts unversucht, um medial auf sich aufmerksam zu machen. Ein Titel-Cover folgte dem nächsten. ...
Die OZ tut so, als wären es andere Medien gewesen, die sie hochgespielt hätten. Neinnein, die OZ hat wie besoffen mitgespielt, jede Hemmung verloren, ihr Propagandagefasel nachgeplappert, hat den Rummel um die Person mitgemacht (Ich fand eine Ausnahme.) und setzt genau das Theater fort, die OZ, die sich die Unabhängige nennt.

Das geht doch keinen etwas an

Das hat für OZ-Leser laut Titelgeschichte besonders wichtig zu sein, was ich für unbedeutend halte:
Neue Bundesregierung wird weiblicher und ostdeutscher
Die Bekanntgabe der Regierungszusammensetzung ist für die OZ, na?, naklar, Anlass für weitere Spekulationen auf der Titelseite, sog. Sternstunden kritischen Hochwertjournalismus.
Wer folgt auf Schwesig?
Mit dem Wechsel der Schweriner Sozialministerin Manuela Schwesig nach Berlin beginnt die Suche nach ihrer Nachfolgerin. 
Wer hätte das gedacht, wobei ich darauf wette, dass bereits zuvor gesucht wurde.
Als Kandidaten wurden zuletzt die Stralsunder Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen (50), Nordwestmecklenburgs Landrätin Birgit Hesse (38), Energie-Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich (40) und die Juristin Stefanie Drese (37) genannt. Ambitionen werden auch der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Ulrike Lehmann-Wandschneider (33) nachgesagt.
Auch diese Spekulationen sind vor allem komplett wertlos, rauben den Lesern Lebenszeit, müssen aber bezahlt werden, wie alle weiteren Texte über die neue Regierung - wertvoll sind sie für die Bunkerbewohner, die nun erfahren, dass die Kanzlerin Kanzlerin bleibt usw. und die erfahren, wie oft sich die Hochwertjournalisten beim Voraussagen der Postenbesetzung verspekuliert haben.

Einer Personalie, die OZ-Leser so gut wie nichts anzugehen hatte, jedoch von großer Bedeutung ist, widmete das Hochwertblatt zwei Sätze auf der Blickpunktseite:
Mit dem Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, holt sich die SPD externen Sachverstand. Er wird Staatssekretär im Arbeitsministerium.
Sachverstand wofür und für wen? Ich setze dies dagegen:
... Kurz und leicht zugespitzt könnte man Jörg Asmussen wohl am ehesten als mittelmäßigen Ökonomen bezeichnen, der durch und durch von der marktliberalen Ideologie überzeugt ist und über seine gesamte Karriere hinweg die Interessen der deutschen Finanzinstitute vertreten hat. Asmussens Vermächtnis sind die 480 Mrd. Euro, mit denen der Steuerzahler für die Verluste deutscher Banken haftet. ...
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet ein Einfallstor für die neoliberale Axt, die sich über die noch vorhandenen Reste des Sozialstaates hermachen will. So gesehen ist Jörg Asmussen der richtige Mann am richtigen Ort. Wofür brauchen die Wirtschaftsverbände eigentlich noch Lobbyisten, wenn sie ihre überzeugtesten Eiferer auch direkt in den Schlüsselpositionen der Ministerien positionieren können? ... 
Dazu gehört dies als Hintergrund:
... kein Zufall, dass die Bundesregierung laut einer Meldung des Handelsblatts nun die bisherige Bundesbank-Vizechefin Sabine Lautenschläger als Nachfolgerin für Jörg Asmussen im EZB-Direktorium vorschlagen will. Lautenschläger hat zwar – das gibt sie selbst zu – keine Ahnung von Geldpolitik, als ehemalige oberste Aufseherin für Großbanken bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist sie jedoch auf dem Papier die Topbesetzung für die vakante Stelle der stellvertretenden Leitung der EZB-Bankenaufsicht. Und ihr Geschlecht dürfte im „Männerverein“ EZB bei der Besetzung des Postens sicher auch kein Nachteil sein. Ob Frau Lautenschläger nicht nur auf dem Papier die richtige Frau für den Posten ist, darf jedoch bezweifelt werden. Ihre Funktion als Leiterin der Abteilung „Aufsicht über Großbanken und ausgewählte Kreditbanken“ hatte Lautenschläger von 2005 bis 2008 inne. Unter ihrer Überwachung konnten die deutschen Banken also erst die toxischen Papiere in ihre Bilanzen nehmen, die ihnen am Ende von Lautenschlägers Amtseid in diesem Ressort um die Ohren flogen und den Steuerzahler eine dreistellige Milliardensumme kosten werden. Dafür gilt Lautenschläger jedoch als „gut vernetzt“ mit den deutschen Banken und darum geht es ja offenbar letzten Endes. ...
Wozu wird dieses chice Hauptstadtbüro benötigt, wenn all das und so vieles mehr nicht vermeldet wird?

Noch ein Nachwort: Sie können auch in Zukunft für Spekulationen der OZ, die nicht eintreffen, Geld ausgeben. Sie können aber auch Lebenszeit retten, indem Sie auf das Lesen dieser nutzlosen und damit wertlosen Spekulationen verzichten - es sei denn, Sie geben gern Geld für Märchen aus.

14. Dezember 2013

Wie wäre es mit einfach bis morgen warten?

Wie viele OZ-Leser mag es geben, die so gründlich mit Langeweile ausgestattet sind, dass sie unbedingt die sinn- und wertlosen aber kostenpflichtigen Spekulationen kritischer Hochwertjournalisten nötig haben?

Allein diese Blickpunktseite wäre für mich ein Grund, ein OZ-Abo zu kündigen:

11. Dezember 2013

Was das Blatt besonders gut kann

Fast eine halbe Seite vergeudet das kritische Hochwertblatt für Spekulationen um Personalien, also genau für das, was das Blättle besonders gut kann:
Sellerings Kabinettsumbildung
Mit dem Rücktritt von Energieminister Volker Schlotmann (SPD) beginnt das große Stühlerücken in der Landesregierung.
Das mag ja für Beteiligte und deren Umkreis interessant sein, ist ihnen jedoch auch ohne OZ bekannt. Und wen interessieren die Spekulationen sonst noch?

Viel Spaß mit Ihrem Hochwert-Abo!
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