13. Februar 2012

„Heinrich verdient 4,81 Euro die Stunde. Helft Heinrich.“

MINDESTLOHN-DEBATTE
Deutschland am Pranger

Europäische Gewerkschaften rufen zum Kampf gegen Niedriglohnstrategie auf. Sie wollen nicht am deutschen Wesen genesen. Denn: 2008 arbeiteten in Deutschland mit 6,5 Millionen Menschen bereits mehr als ein Fünftel aller Beschäftigten zu Niedriglöhnen.
Der flächendeckende Mindestlohn ist in Deutschland politisch nach wie vor heftig umstritten. 
Vom „deutschen Wunder“ spricht Angela Merkel häufig auf der EU-Bühne. Damit meint sie das wieder starke deutsche Wirtschaftswachstum. Die Kanzlerin will dabei so verstanden werden: Macht es so wie wir! Die europäischen Gewerkschaften sehen das anders. „Lohn- und Sozialdumping dürfen nicht auch noch als Exportschlager in die EU verkauft werden“, warnt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Und die Christliche belgische Gewerkschaft CSC ruft sogar zur Solidarität mit den Arbeitnehmern zwischen Flensburg und Füssen auf: „Heinrich verdient 4,81 Euro die Stunde. Helft Heinrich.“ ...

Kommentare:

  1. Anonym13.2.12

    Die Gewerkschaften sind doch Schlappschwänze und lassen sich kommandieren.

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  2. Manfred Peters13.2.12

    Andere Länder andere (Un)Sitten!

    Zitat: „Und die Christliche belgische Gewerkschaft CSC ruft sogar zur Solidarität mit den Arbeitnehmern zwischen Flensburg und Füssen auf: ...“

    Umso schlimmer ist es, dass so genannte
    christliche Gewerkschaften die größten Lohndrücker in Deutschland sind. Arbeit muss sich lohnen – aber in ganz anderem Sinne als es die FDP immer propagiert hatte.

    Ein praktisches Beispiel wird in der TAZ beschrieben.
    Die populistische Mindeslohn(wahl)initiative der MV-Regierung ist ja gerade, wie von der CDU-MV erwartet, im Bundesrat gescheitert.

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  3. Anonym13.2.12

    In Deutschland freuen sich Gewerkschaftsfunktionäre auf ein Leben nach der "Arbeitnehmervertretung", in Aufsichtsräten und Management. Von denen ist nichts zu erwarten.

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