31. Dezember 2011

Schöngeschriebene Scheinwelt

So verkauft Ihnen die OZ eine Halbwahrheit:

5000 ältere Arbeitslose in MV nicht in Statistik
In MV werden mehr als 5000 ältere Arbeitslose in der Erwerbslosenstatistik nicht mitgezählt. Im November waren es 5410 Betroffene, wie ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit gestern sagte. Sie sind mindestens 58 Jahre alt, beziehen wenigstens zwölf Monate Hartz IV, ohne ein Jobangebot bekommen zu haben. Würde man diese Gruppe in die Statistik einrechnen, läge die Erwerbslosenquote im Nordosten (Stand Ende November) nicht bei 11,6, sondern bei rund 12 Prozent.
Wer nun glaubt, das seine alle getarnten Arbeitslosen, lebt mit OZ-Redakteuren in deren schöngeschriebener Scheinwelt.
Es sind wesentlich mehr Menschen, die versteckt werden, z.B. die Ein-Euro-Sklaven, ABM-er, jene in Fortbildung vesteckten , die nicht als arbeitslos gelten, obwohl sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Denn sie können, finden sie eine Anstellung, von einem Tag auf den anderen die jeweilige Maßnahme beenden.
Hinzuzuzählen wären Arbeitslose, die krank sind und während der Krankheit nicht als arbeitslos gelten, stehen sie dem Arbeitsmarkt während der Krankheit doch nicht zur Verfügung. Nur so nebenbei: Sind sie als z.B. Vollzeitarbeitskraft krank, stehen Sie dem Arbeitsmarkt natürlich auch nicht zur Verfügung.
Unberücksichtigt bleiben auch die stille Reserve ...

Kommentare:

  1. Anonym31.12.11

    Soeben nochmal Duckhome durchstöbert, auch hier wieder lesenswerte, aufklärende Berichte

    * Neues von der Aufschwunglüge
    * Grosse Weihnachtsgeschenke für die Versicherungsmafia
    * Der rote Gabriel und der schwarze Wulff

    und das noch

    * Die neuen Lügen des Herrn Hundt
    Als das SS-und NSDAP-Mitglied, der spätere Arbeitgeberpräsident und BDI-Chef Hanns Martin Schleyer am 18.Oktober 1977 von der RAF hingerichtet wurde, gab es nicht wenige in Deutschland, die diesen Mord begrüssten, auch wenn die meissten den Preis für viel zu hoch hielten...usw. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, einé Nazigrösse war Arbeitgeberpräsident in der BRD, von seinen Fiesheiten zur Hitlerzeit bietet das Internet Aufklärung)
    Damals galt Schleyer als Inbegriff des Bösen und stand wie kein anderer für Nazifaschismus und Raubtierkapitalismus.

    Wer die Dinge heute rückwirkend betrachtet, vermag nur noch wehmütig zu lächeln. Was war dieser Schleyer doch für ein Waisenknabe, ja geradezu ein Lämmchen wenn man seine Nachfolger betrachtet. Ein gutes Beispiel für das was heute an Gemeinheit zulässig und gefahrlos möglich ist, lieferte gerade der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, der die Ausnahmen bei der Rente mit 67 kritisiert....usw. usw.
    Natürlich nützt eine Rentenkürzung dem Dieter Hundt und dem Grosskapital. Je geringer die Renten desto geringer die Beiträge zur Rentenversicherung und desto mehr Gewinn für das Kapital....usw. usf.
    Wenn Schleyer, als eingefleischter Nazi ein Waisenknabe war, was waren und sind denn Müntefering & Co.
    Ich weiss nicht mehr wo, aber dass ich etwas gelesen habe, sinngem. so: Wenn Politik und Wirtschaft miteinander verschmelzen (was in dieser Bananenrepublik absolut der Fall ist), nennt man das Faschismus.

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  2. Anonym1.1.12

    Aus -mein politblog-

    die initiative gegen billiglohn für gleichbehandlung verleiht besonderen raubtierkapitalisten die statue -goldene nase-

    1. platz-eine diakonische einrichtung in weimar

    2. platz-callcenter aus erfurt (callcenter zahlt mitarbeiterin 21 cent pro stunde)

    2. platz edeka-filiale in steinbach-hallenbach

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  3. Anonym1.1.12

    die edeka filiale hat den 3. platz (kleiner tippfehler)

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  4. Anonym2.1.12

    Die konequenteste Kritik des Marxismus ist seine Fortsetzung.

    Gerhard Branstner

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