28. April 2011

Die Sache mit dem Vergessen

Was fiel mir wohl ein, als sich las:
Afghane tötet acht US-Soldaten
Offenbar (heißt: Wir wissen es nicht.) im Streit hat ein afghanischer Militärangehöriger auf dem Kabuler Militärflughafen acht US-Soldaten und einen US-Zivilangestellten erschossen. ...
Mir fiel ein, dass jüngst ein OZ-Zuarbeiter die Mehrzahl der Medien, die OZ ist stets dabei, die Menschheit als solche dafür verantwortlich machte, dass sie so schnell vergisst. Dabei sollte es Sache der Medien sein, mit Informationen gegen die Vergesslichkeit anzugehen statt das Vergessen zu unterstützen und sich dafür gegen Geld herauszuredenschreiben.

Hier eines der vergessenen Themen:

Ein Jahr nach der irrtümlichen Tötung von sechs afghanischen Soldaten durch dieBundeswehr – Ende der rechtlichen Prüfung weiterhin nicht in Sicht

Der Generalundesanwaltschaft in Karlsruhe ... werden allerdings inzwischen immer mehr Fälle zur Prüfung vorlegt.
Eine Entscheidung, ob wegen der irrtümlichen Erschießung der sechs afghanischen Soldaten Ermittlungen eingeleitet werden, ist daher nach wie vor nicht absehbar. Die Folge: Weiterhin große Ungewissheit für die betroffenen Bundeswehr-Soldaten.

Hier ein weiteres unterdrücktes vergessenes Thema: 
Im Oktober 2010 gründete sich die Initiative „Vermögensteuer jetzt!“, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Gewerkschaftern, Künstlern, Unternehmern. 20500 Mitunterzeichner gibt es bis jetzt. clara stellt zwei der Initiatoren vor. ...
Ein grundsätzlich unterdrücktes Thema (Klar, wer ständig Umfragergebnisse veröffentlicht, z.B. zu einer bevorstehenden Wahl oder Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung, hat daran kein Interesse.):

"Yang ohne Yin"
Interview mit Jens Jürgen Korff über die Aussagefähigkeit von Statistiken und ihre politische Funktion ...

Auch vergessen:

Steuerhinterzieher kaufen sich weiter frei – Ist das Recht eine Frage der Brieftasche?

Noch immer werden Millionenbeträge an Steuern hinterzogen. Die Täter hintergehen damit nicht nur den Staat, sondern die Gesellschaft. Trotz Grundsatzentscheidung vom Bundesgerichtshofs, härter zu bestrafen: Noch bei Steuerschäden bis 1,2 Millionen Euro werden Verfahren eingestellt. ...


Usw.

3 Kommentare:

  1. Anonym28.4.11

    Aha, da wollte die Bundeswehr den Mann mit Gewissen für ver-rückt erklären, weil er bei der Iraksauerei, die unter rot/grün lief, nicht mitmachen wollte.
    "Verwendungsunfähig" sei er gewesen und musste allerlei Schikanen hinnehmen.
    Gibt es eine Parteitruppe in Deutschland, die kein Dreck am Stecken hat?

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  2. Anonym28.4.11

    Ebenfalls bei Cicero

    Wahlhelfer unter Verdacht - wird bei Bundestagswahlen manipuliert?
    Dem Bericht nach sieht es so aus.

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  3. Anonym28.4.11

    Die Kommunisten in der SU schickten unliebsame Kritiker in die Psychiatrie.
    Hm, Finanzbeamte wurden in Deutschland auch schon für verrückt erklärt.
    Oh, oh, ....

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