8. Mai 2010

Über Logik

Gewöhnlich berichtet die OZ im Winter ausführlich und unablässig, dass es im Winter kalt ist, und im Sommer, dass es im Sommer heiß ist. Im Sommer kommt noch hinzu, dass nach ein paar heißen Tagen die blöde Frage gestellt wird, ob das nun mit der Klimaerwärmung zu tun hat, wobei die Erderwärmung gemeint ist; aber dafür würde ich bildlich nicht die Hand ins Feuer legen.

Nach dem Winterwetter, das seinen Namen verdient hat und nach einem bisher kühlen Frühjahr wäre es doch wohl logisch, dass nun in der OZ die Frage gestellt und an die Leser verkauft werden müsste, ob eine Klimaabkühlung (Erdabkühlung) eingesetzt hat (Müssen wir nun alle erfrieren?). Seltsam, darauf kommt niemand.
Stattdessen langweilte der Umstrukturierer aus der Greifswald-Redaktion die Leser hiermit:
Guten Tag, liebe Leser!
Es ist das Top-Thema, wenn einem beim Small-Talk nichts mehr einfällt: das Wetter. Ob beim Frisör oder Bäcker, während man Geld und Brötchen wegsteckt, kein weiterer Kunde im Laden ist, aber die Verkäuferin auch mal was erzählen möchte. 
Ob er nicht merkte, dass er indirekt zugab, ihm sei nichts anderes als das Wetter eingefallen?
Zurzeit ist das Thema aus ganz anderen Gründen lästig.
Es ist lästig, wird aber vom Umstrukturierer ins Blatt gequält. 
Es ist zu kalt. 
So, nun wissen auch die Bewohner der tiefsten Bunker Bescheid.
Alle Kollegen kamen gestern durchgefroren in der Redaktion an. 
Was ich schon immer wissen wollte. Und - wie wäre es mit etwas mehr Bekleidung?
Kein Wunder, Petrus kann nicht wirklich verlangen, dass wir noch mal den Wintermantel rausholen, was angesichts der Temperaturen ganz ratsam wäre. ...
Häh? Petrus (Wer ist denn das nun wieder?) kann es nicht verlangen, obwohl es ratsam ist? Und das ist kein Wunder?

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