27. November 2008

ND schaffte, was OZ nicht hinbekam

Was der OZ nicht gelingt, obwohl sie hier zu Hause zu sein vorgibt, schaffte ausgerechnet das Neue Deutschland (Danke für den Hinweis). Klasse geschriebene Geschichte:

»Wir könnten Rechtsgeschichte schreiben«
Lubmin: Kraftwerksgegner machen Punkte: Das Genehmigungsverfahren muss verlängert werden

Investor DONG muss einräumen, die Blaualgengefahr im Küstengewässer unterschätzt zu haben. Die Kraftwerksgegner machen sich allmählich Hoffnungen auf einen genehmigungsrechtlichen Sieg. ...

Wenn es um Blaualgen im Wasser geht, werden die Leute an der Küste hellhörig. Jetzt spielt die Gefahr durch Cyanobakterien auch im Streit um das geplante Lubminer Steinkohlekraftwerk eine Rolle. Einen »inhaltlichen Paukenschlag« nennen die Kraftwerksgegner die von ihnen am Freitag im Erörterungsverfahren vorgebrachte Expertise, nach der die Antragsteller die Blaualgenbelastung im Greifswalder Bodden stark unterschätzt hätten – und deren Steigerung durch die Kraftwerkspläne. Der von den Kritikern bestellte Sachverständige Hendrik Schubert aus Rostock sagte, dass »die Wahrscheinlichkeit einer erhöhten Blaualgenblüte um den Faktor 120 höher anzusetzen« sei, als das Investorengutachten annehme. Der ohnehin schon hohe Nährstoffgehalt des Peenestroms und die Abtötung stabilisierenden Planktons während der Kühlung seien nicht ausreichend bilanziert worden. Selbst der Experte des Investors musste nach dem Vortrag einräumen, dass es diesbezüglich Nachholbedarf gebe. ...

Hier geht es um etwas sehr Handfestes: Die Gefährdung des Seebadstatus' des Badeorts Lubmin. Bei entsprechenden Winden könnten vergrößerte Blaualgenteppiche im Bodden auch Rügens Küste beeinträchtigen. ...

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