5. Juli 2005

Schleicht sich Werbung ein?

Wer hat diesen Text in der Greifswalder Zeitung verfasst? Es waren Öffentlichkeitsarbeiter der Deutschen Bank.
Kleiner Tipp: Fast immer, wenn in der OZ kein Verfasser zu erkennen ist, handelt es sich um Fremdmaterial.
Deutsche Bank seit 15 Jahren in Greifswald
Die Deutsche Bank in Greifswald wird 15 Jahre alt. Am 1. Juli 1990 – ... – hat die Deutsche Bank ihren Geschäftsbetrieb hier aufgenommen. Walter Noack, Leiter des Investment & Finanzcenters der Deutschen Bank in Greifswald: „Greifswald ist für die Deutsche Bank ein wichtiger Standort mit guten Zukunftsperspektiven. Wir betreuen in Greifswald und Umgebung heute rund 10 000 Privat- und Geschäftskunden sowie ein Geschäftsvolumen von rund 151 Mio Euro. Unser Ziel ist es, die erste Adresse für Vermögens- und Finanzplanung hier am Markt zu werden“. Die Deutsche Bank steht heute wie vor 15 Jahren für persönliche Beratung und Betreuung. Auf Wunsch werden die Kunden nach Vereinbarung auch außerhalb der geschäftsüblichen Öffnungszeiten sowie zu Hause oder im Betrieb beraten.
Meiner Meinung nach ist die rot markierte Passage Schleichwerbung. Ist das auch Ihre Meinung?
Aus dem Pressekodex:

Richtlinie 7.2 - Schleichwerbung
Redaktionelle Veröffentlichungen, die auf Unternehmen, ihre Erzeugnisse, Leistungen oder
Veranstaltungen hinweisen, dürfen nicht die Grenze zur Schleichwerbung überschreiten. Eine
Überschreitung liegt insbesondere nahe, wenn die Veröffentlichung über ein begründetes
öffentliches Interesse oder das Informationsinteresse der Leser hinausgeht.
Die Glaubwürdigkeit der Presse als Informationsquelle gebietet besondere Sorgfalt beim
Umgang mit PR-Material ....
Dies gilt auch für unredigierte Werbetexte, ...

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