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17. Juli 2010

Die Märchen vom Fehlerteufel und der Neuigkeit

Erstmalig lese ich eine Berichtigung in der Greifswalder Ausgabe, die diese Bezeichnung in begrenztem Maße verdient:
Liebe Leser! Gestern hat sich im Sommer-Magazin der Fehlerteufel eingeschlichen. Die NDR-Sommertour in Anklam wurde versehentlich für gestern Abend angekündigt. Die Veranstaltung startet erst heute um 19 Uhr am Hafen von Anklam. Es spielt die Kultband „Silly“. Wir (Wer ist wir? Wir Teufel?) bitten den Fehler zu entschuldigen. 
Allerdings hatte sich kein Fehlerteufel eingeschlichen, wie Ihnen ein Märchenerzähler weismachen will, weil dieser Teufel nicht existiert. Es ist ein Fehler, der ganz ohne Teufelei entstand, weil jemand gepennt hat.
Es ist keine Schande, einen Fehler zu machen. Es ist aber feige, ihn einem Teufel bildlich in die Schuhe zu schieben.

Da wir gerade von Silly lasen. Der Usedomer Lokalchef kündigte das Konzert ebenfalls an und definierte dabei, was er unter neu versteht:
... Heute Abend schon kann man in Anklam „Silly“ mit neuer Frontfrau Anna Loos erleben ...
1. Tamara Danz starb am 22. Juli 1996.
2. Anna Loos arbeitet seit Ende 2005 mit Silly zusammen und konzertiert seit 2006 mit der Band - alles ganz neu für jenen, der keine Ahnung hat.

7. September 2010

Feige vertuscht

Schon ein paar Tage alt, dennoch Alltag in den Redaktionen: feige eigene Schuld zu verschleiern, kleinzuschreiben, wenn Leser Fehler entdeckten:
Fehlerteufel vertauscht Fotos der Abc-Schützen
Nein, nicht der Fehlerteufel, sondern ein Redakteur vertauschte die Fotos.

27. Mai 2006

Es schlich kein Teufel

Fehlerteufel eingeschlichen
behauptete die Usedom-Peene-Zeitung.
In die Berichterstattung über das Klassentreffen an der Grundschule am Paschenberg (OZ vom 26. Mai, Seite 13) hat sich ein Fehler eingeschlichen. „Ich war ab 1989 Lehrer und nicht Schulleiter an
der Wolgaster Förderschule“, stellte Günter Krüger gestern am OZ-Telefon richtig. Wir bitten um Entschuldigung.
Es hat sich weder ein Teufel noch ein Fehler eingeschlichen. Ich vermute, den Fehler hat ein Redakteur zu verantworten und kein schleichender Teufel.

20. April 2006

Erfolgreich gewehrt

Die Greifswalder Zeitung berichtete über einen
Fehlerteufel in gestrigem Beitrag:
Fälschlich zitiert wurde im gestrigen OZ-Beitrag „Sanierung nach Unfalltod“ die Betreiberin des Behrenhoffer Dorfladens, Ingrid Schröder. Sie sagte nicht: „Musste erst einer totgefahren werden, bevor die Straße gemacht wird“, sondern erklärte: „Da musste sich erst einer
totfahren, bevor die Straße gemacht wird.“ Die Aussage,„nicht die Geschwindigkeit, sondern offenbar ein Auto warf ihn aus der Bahn“, ist Autorentext (Sven Jeske) und stammt nicht von Frau Schröder.
Ich finde es gut, wenn es Leute gibt, die sich nicht gefallen lassen, dass sie falsch zitiert wurden oder ihnen Zitate zugeschrieben wurden die sie nicht gemacht hatten.
Die OZ kann froh sein, dass die Frau keine Gegendarstellung verlangte.
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