23. Februar 2012

"Praxisgebühr macht krank und spart nichts ein"

Die OZ hatte vor ein paar Tagen berichtet, das Politbonzen dafür oder dagegen sind, auf die Überschüsse der Krankenkassen mit Kürzungen des staatlichen Zuschusses zu reagieren. Das ZDF ließ recherchieren und fand im selben Zusammenhang etwas heraus, das ich für eine gute journalistische Leistung halte, vor allem, weil Fakten verarbeitet wurden und das überflüssige  Politgequake weggelassen wurde:
Rückschau: Praxisgebühr
Macht krank und spart nichts ein
... Fließbandarbeit bei deutschen Ärzten. Genau das sollte die Praxisgebühr ändern, abschrecken sollte sie. Passiert ist das Gegenteil: Die Zahl der Arztbesuche steigt trotz (wahrscheinlich sogar wegen der) Praxisgebühr. Die Deutschen gehen besonders oft zum Arzt 18 Mal im Schnitt pro Jahr. Wir sind Weltmeister. ...

Kommentare:

  1. Edward23.2.12

    "vor allem, weil Fakten verarbeitet wurden und das überflüssige Politgequake weggelassen wurde"
    da lässt du sogar mal das "Wir sind Weltmeister ... " druchegehen, wa? ;-)

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  2. Anonym23.2.12

    Die Niederländer haben schon lange die Praxisgebühr abgeschafft, weil Krankheiten nur verschleppt werden und dadurch später die Kosten steigen, das wir hier auch so kommen!

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  3. Anonym24.2.12

    In den Niederlanden und in Dänemark bekommen die Bürger auch eine Grundrente, so ca. 1000,-€/Monat ist das Minimum.
    Wenn sie privat vorgesorgt haben, wird dieses Geld nicht angerechnet.

    In Deutschland ist das undenkbar.

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