22. Februar 2012

"Griechenlands Krise auf den Punkt"

Knapper geht es nicht; weniger als eine Minute Lesezeit.

Wer es länger und mit haufenweise Hintergrund ausgestattet lesen möchte, findet hier Material:
... Ein den Finanzministern der Eurozone vorgelegtes streng vertrauliches Papier (Preliminary Debt Sustainability Analysis) der Troika (IWF, EU, und EZB) vom 15.02.2012 verdeutlicht die Dramatik und die Hoffnungslosigkeit der Situation. Selbst in diesem Bericht, wird im optimistischen Baseline Szenario nur mit einem Absenken der Bruttostaatsschulden auf 129% des nominalen BIPs bis 2020 gerechnet. Im negativeren Alternative Scenario (Downsideszenario) sinkt allerdings bis 2020 der Bruttoschuldenstand nur auf 159% des nominalen BIPs, aber zuvor in 2015 klettert er noch auf 178%! Diese Rettung ist schon jetzt reine Makulatur, kleinste externe Schocks werden die Verlautbarungen in Luft auflösen lassen und zum Ziel einer relevanten Schuldenverringerung werden sie nicht führen. In dem Papier der Troika wird der Finanzierungsbedarf Griechenlands bis 2020 mit gewaltigen 245 Mrd. Euro angegeben. Allein 50 Mrd. Euro werden als Rekapitalisierung für die griechischen Banken benötigt. Die Troika stellt in dem Papier fest, dass sich die makroökonomischen Aussichten in Griechenland wesentlich verschlechtert hätten! Daran wurde seitens der Troika auch hart gearbeitet, denn mit dem rigiden Spardiktat tat sie alles, um die griechische Wirtschaft in die Depression zu bringen, was einem realistischen Weg zu einer Schuldenabsenkung klar konterkariert. ...
Einer mit Durchblick kommentiert für die OZ:
Sterbehilfe auf Raten
Das neue Hilfspaket für Athen ist eine teure Mogelpackung.
Von Jens Burmeister
...

Kommentare:

  1. Anonym22.2.12

    Ich nehme an, der Eintrag auf Feynsinn ist gemeint, aber es gibt keine Verlinkung.

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    1. Nachgeholt und erweitert.

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  2. Anonym22.2.12

    Der erste Kommentar auf Feynsinn ist hochinteressant:
    *Retten wir das griechische Volk vor seinen Rettern*

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