30. Januar 2011

Ein Grund mehr, Bundes-Energiekonzept in Frage zu stellen

Hier hatte ich darauf hingewiesen:

"Experten der Bundesregierung stellen Energiekonzept in Frage"

In der harten Kritik werden fachliche Gründe angeführt.

Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund, das Konzept in Frage zu stellen:
Autoren vom Energiewirtschaftlichen Institut der Uni Köln wurden von RWE und E.ON bezahlt
... Allerdings weist die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage auch darauf hin, dass das "Energiekonzept der Bundesregierung" einen Auftragswert von insgesamt 500.000 Euro hatte. Da das EWI gleichzeitig mit 4 Mio. Euro/Jahr von den Stromkonzernen bezahlt wurde, braucht es nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, warum Großstrukturen bei Netzausbau und Laufzeitverlängerung für die Autoren gleich doppelte Priorität hatten.

Das alles hat OZ-Leser nichts anzugehen, obwohl besonders seit vorigem Jahr getestet wird, wie viel Atommüll aus welchen Gegenden sich die Vorpommern aufhalsen lassen (und Medien durch oberflächliche Berichterstattung, z.B. einen Aufsatz, Klasse acht, indirekt dazu beitragen, dass viele Vorpommern geduldig zuwegschauen) und obwohl das in Frage gestellte Konzept die Laufzeitverlängerung der Atommeiler gutheißt.

Viel Spaß auch weiterhin mit Ihrem OZ-Abo.

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