3. März 2012

OZ: Nicht Vermieter sondern Studierende treiben Mieten in die Höhe

Schrottline ist aus der Greifswalder Lokalredaktion zu erfahren:


Heißt ja wohl, die Studierenden seien Schuld an den Mieterhöhungen, nicht die Vermieter; die können gar nichts anders, als auf Wunsch der treibenden Studierender die Mieten zu erhöhen.

In der gedruckten Ausgabe steht jedoch das Gegenteil:

In Greifswald zu wohnen, wird also teuer für Studenten/Studierende. Welcher Studierende würde darauf bestehen, eine höhere Miete zu bezahlen? Wer dachte sich das schrottline Veröffentlichte aus?

Aber auch die Schlagzeile in der Druckausgabe vermittelt einen falschen Eindruck, denn niemand kann die Vermieter zwingen, die Mieten zu erhöhen. Sie nutzen einfach die Wohnungsnot aus.

Kommentare:

  1. Manfred Peters3.3.12

    Der neuen Skandalredakteur der OZ-Greifswald erwähnt in seinem Beitrag, dass der Mietspiegel
    eine „rein wissenschaftliche Analyse“ wäre.
    Es bleibt nicht viel vom wissenschaftlichen Anspruch, wenn man z. B. diese Aussagen im gleichen Beitrag dagegen stellt:
    „ - Die Mietpreise in Greifswald sind traditionell hoch.
    - „Die Vergleichbarkeit zwischen Städten ist aber wegen unterschiedlicher Auswertungs-Methoden kaum möglich.“
    - Somit habe „jedes Objekt seinen Preis ...“
    - liegen neue Bewertungskriterien zugrund“.
    Es handelt sich damit wohl mehr um eine  selbsterfüllende Prophezeiung eines Greifswalder Vermieterkartells.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Edward4.3.12

      auch ich bin über den Stil des "neuen Skandalreporters" sehr erschrocken. Mit welchem Selbstbewusstsein er Halbwahres und Wahres miteinander vermischt, ohne die Infos zu überprüfen, ist schon erschreckend. Denn zumindest die überzogenden und stets etwas Falsches suggerierenden Schlagzeilen lassen mich beten, dass er bei der OZ für Höheres vorgesehen ist. Vielleicht wollen sie eine Investigativ-Abteilung a la Süddeutscher (Leyendecker) schaffen, und er soll sich hier in Greifswald ausprobieren. Anders kann ich mir diesen oberflächlichen Feuereifer nicht erklären.

      Löschen
  2. Anonym5.3.12

    Es geht doch nur um's dicke verdienen mit dem "Betongold" und der soziale Wohnungsbau ist durch Privatisierungen und Rückzug des Staates seit Jahren zum Erliegen gekommen.

    Warum soll das in Greifswald anders sein? Gier, Gier, und überall Gier!

    AntwortenLöschen
  3. Anonym5.3.12

    Geiz ist geil, der absolut bekloppte Werbeslogan.

    Gier auch, das ist unübersehbar.

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Google