23. Mai 2008

Hintergrund: schöne Welt der privaten Altersvorsorge

Offensichtlich berichtet die OZ lieber per Schönschrift ganzseitig aus dem eigenen Haus, statt sich wichtiger Themen anzunehmen.

Andere tun das. Auf den Nachdenkseiten wurden vier Beiträge zur schönen Welt der privaten Altersvorsorge zusammengefasst.

Besonders hat mich der Beitrag in der Sendung Monitor beeindruckt:

1. wurde bestätigt, dass die Rentenversicherung, in welcher Form auch immer, nicht nur legaler Betrug ist, sondern vor allem die Wette auf ein langes Leben, übrigens auch schon seit Jahrzehnten bekannt.

2. beeindruckte mich, dass die Rentenversicherer bis zu 25 Prozent der eingezahlten Riesterenten-Beiträge für sich verwenden dürfen. Ich hatte bisher 20 Prozent vermutet. In der gesetzlichen Rente sind es drei Prozent, die für die Verwaltung verbraucht werden.

3. wurde klar gemacht, dass die Zuschüsse aus dem Staatshaushalt, wie ich schon immer vermutete, fast immer nur die Versicherungswirtschaft erhält. Der Trick ist die von den Versicherern angenommene unglaublich hohe Lebenserwartung der Versicherten.

4.
belegte die Sendung, warum die vorige Regierung die Riesterrente eingeführt hatte, wenn doch die Zuschüsse auch in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt werden könnten. Es geht einzig und allein darum, die Banken und Versicherungen zu bezuschussen.

4. wurde belegt, dass jener Geld verschenkt, der immer noch eine Rentenversicherung abschließt.

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