17. März 2012

"Gauck gefällt den Neuen Rechten"

Ein Aspekt, den die OZ über den Freiheitskämpfer, Stasijäger und uns Joochen vonne Küste nicht verbreiten konnte, hier in einer leider überlangen Version:
Ihr Mann von morgen — Oder: Was der Neuen Rechten an Joachim Gauck so gut gefällt

Bei all dem, was in den ver­gan­genen Wochen für oder gegen den zwei­fellos aus­sichts­reichsten Kan­di­daten für das Amt des Bun­des­prä­si­denten vor­ge­bracht wurde, drohte ein Gesichts­punkt unter den Tisch zu fallen. Der gern als Bür­ger­rechtler apo­stro­phierte Frei­heits­pre­diger Joa­chim Gauck ist auch für den äußersten rechten Rand der »Prä­si­dent der Herzen«. ...
Da fällt mir ein: Müssten wir ohne Gaucks heroischen Freiheitskampf immer noch inne DeDeEä dahinvegetieren?

Kommentare:

  1. Apropos "Neue Rechte". Wird es eigentlich dem OZ-Leser auch diesmal wieder verheimlicht das auch die NPD wieder einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl aufgestellt hat (so wie vor zwei Jahren auch)? Den Fehler nur zwei Kandidaten zu nennen und den dritten absolut totzuschweigen geht aber durch alle Mainstream-Medien. Und dabei können sie den Kandidaten nur aufstellen weil sie leider auch in MV im Parlament vertreten sind (also im Verbreitungsgebiet der OZ).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dass Medien wie die OZ solche Kleinigkeiten verschweigen, hat seit vielen Jahren Methode: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Vertuschen, verschweigen, vernebeln, nur die Hälfte vermitteln von dem, was nicht sein darf und stattdessen schaumgekrönte Schönschriften am laufenden Band verfassen und verkaufen, am liebsten Krämereien - das ist ein Teil der Unabhängigkeit, die sich das selbsternannte kritische Hochwertblatt erlaubt.

      Löschen
  2. Anonym17.3.12

    Logisch, dass den Neuen Rechten der Gauckler gefällt, steht er doch für die Überwachung der Linken durch den Verfassungsschutz, der so schnell wie möglich abgeschafft werden muss, wenn es keinen braunen Terror mehr geben soll.

    AntwortenLöschen
  3. Anonym17.3.12

    Libertad meint...
    Sollte das stimmen, schneiden sich die "Rechten" ins eigene Fleisch, denn Gauck steht für "Freiheit". Freihet aber, ist für Gauck, Globalisierung und diese ist mit Nationalstaaten nicht vereinbar.
    Die Überwachung der Linken hat doch das gleiche Ziel, denn eigentlich müsste eine überwacht werden die Demokratie abschaffen will und schon in der Üffentlichkeit von einer "Marktgerechten Demokratie" spricht.(Merkel)
    EineDemokratie für Banken, Börse und Konzerne.

    AntwortenLöschen
  4. Anonym17.3.12

    Mein Politblog hält noch so einige Sachen bereit, von denen der OZ-Leser nicht die geringste Ahnung hat. *EUROGENDFOR*-die Knüppeltruppe aus Brüssel für die bösen EU-Bürger.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Anonym19.3.12

      Danke für die Info. Ich hatte mal etwas nach *EUROGENDFOR* gegoogelt. Nan könnte meinen das in Europa eine faschistoide Diktatur entsteht.

      Löschen
  5. Manfred Peters18.3.12

    Gestern noch in der OZ als DPA-Meldung, heute verschwunden aber hier wieder gefunden:
    Infratest-Erhebung: Deutsche vertrauen Joachim Gauck sehr
    Seien wir also nicht kleinmütig und folgen den „völkischen Beobachtern“ die mit einer in unserer Gegend seit mehr als 20 Jahre nicht mehr gewohnten Einmütigkeit den neuen SCHWARZEN Messias anbeten.
    Ingo Appelt ist sprachlos, Senta Berger hat hoffentlich nur feuchte Augen, wenn sie vom Glücksgefühl überwältig ist Gauck wählen zu dürfen, J.J. Liefers wird bald eine Lobeshymne über Gauck singen, Alice Schwarzer schwört zur Feier der Gauck-Wahl dem Feminismus ab und es wird nicht lange dauern bis RTL die Teenies an den Zaun des Schloss Bellevue dirigiert. Die Weiblichen werden sich von Joachim ein Kind wünschen, die Männlichen lassen sich nach Afghanistan schicken um dort als christliche Missionare mit der Waffe in der Hand seine Freiheitswerte zu verteidigen!
    Wer Zeit und Muße hat, kann sich ja einmal mit einem von Halbwahrheiten befreiten und um bewusste Weglassungen Gaucks ergänzten
    „Politischer Lebenslauf“ beschäftigen.
    Vielleicht finden sich darin auch ein paar Erklärungen, woraus die Sympathien der Rechten und Ultrarechten für Gauck erwachsen.
    Spannend wird es nur, wann die Springerpresse Gauck in den Fahrstuhl nacht unten schubst. ;-)
    Bis dahin werden wir noch viel Spaß oder Ärger mit unserem Joochen, je nach Sichtweise, haben.
    Ich denke wir haben schon zu viel Zeit mit diesem uns aufgezwungenem Thema vergeudet.
    Die Hoffnung, dass die gleichgeschalteten Massenmedien nun erst einmal Ruhe geben, ist wohl trügerisch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Natürlich trügerisch, denn heute langweilt die OZ die Leser mit einer Sonderseite über Gaucks 1. Tag als Grüßaugust im Schloss. Ich ahne Schreckliches, und die Leser lassen sich das alles nicht nur gefallen, sondern bezahlen auch noch für nichts.

      Löschen
    2. Der Lebenslauf müsste nachrecherchiert werden. Hier könnte die OZ, wenn sie wollte. Doch die Ergebnisse könnten dem Image des Freiheitskämpfers schaden. Und wer will das schon uns Joochen vonne Küste antun? Die Schaumschläger von der Küste ganz bestimmt nicht. Da wird lieber eine weitere Seite billigst mit belanglosem Kram verfüllt.

      Löschen
  6. Anonym19.3.12

    Tri, tra, trallala, der Jooochen ist wieder da!

    AntwortenLöschen
  7. Anonym19.3.12

    Der Politische Lebenslauf ist höchst interessant, so kannte ich den noch nicht!

    AntwortenLöschen
  8. Anonym19.3.12

    Gauck: *Das ist natürlich für mich ein besonderer Tag*
    Am meissten bewegte es ihn, dass ein Mensch, der noch im finsteren Krieg geboren worden sei und *50 Jahre in einer Diktatur* gelebt habe an die Spitze des Staates gerufen werde.
    Macht Gauck keinen Unterschied zwischen Faschismus und der Diktatur in der DDR? Hat er das bewusst gesagt oder war das Zufall?
    Ich behaupte, die Worte sind bewusst so gewählt worden.
    Gauck ist auch für die Überwachung der LINKEN durch den Verfassungsschutz, der von der braunen Seuche durchzogen ist.
    Ich wiederhole mich: *Wer keinen braunen Terror will, muss den Verfassungsschutz abschaffen.*

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Google