20. Februar 2012

Zitat des Tages

Die Nominierung von Joachim Gauck zum elften Bundespräsidenten beruht nicht auf seriösen Überlegungen darüber, welche Persönlichkeit das Land nach Außen bestmöglich vertreten, mit Fingerspitzengefühl moderieren und im Innern mit Weisheit und Einfühlungsvermögen einen und versöhnen kann, sondern einzig auf einem partei- und machtpolitischen Gerangel. Alle aktiv Beteiligten stellen dabei eindrucksvoll unter Beweis, dass sie jederzeit dazu bereit sind, die Reste demokratischer Tradition und Kultur zu opfern, wenn sich hieraus nur ein persönlicher oder ein strategischer Vorteil ziehen lässt.


Im Jacob Jung Blog nachzulesen.

Kommentare:

  1. Anonym22.2.12

    Frei Blog

    *deutschland fest in narrenhand*

    frau merkel, wie kommen sie dazu, uns einen windigen gauckler als neuen bundespräsidenten auf`s auge zu drücken, den wir getrost als antidemokratisch bezeichnen können?

    warum bitte ist das so, was läuft hier ab?
    klären sie uns auf.

    diese frage hätte ich mir ersparen können, da merkels antworten zeitgleich immer mehrere lügen beinhalten.
    notorisch lügen und unverschämt nichts sagen, was zu einer gewissen erkenntnis beitragen könnte.

    130 milliarden neue euros für griechenland, von denen die bevölkerung keinen cent sieht und die rettung der banken, - ihre banken, frau merkel ,- mit bitterer armut bezahlen muss.
    ein bösartiges spiel mit menschen und deren leben.
    klären sie uns auf.
    welche ziele verfolgen sie?

    nehmen sie es mir nicht übel (nein, das macht sie nicht, das überlässt sie dem verfassungsschutz), aber kurz vor der pleite griechenlands noch waffendeals durchzuziehen...
    das schmeckt wie zyankali auf butterbrot.

    gut, was will ich hier noch rumschreiben.
    alle klatschen, schäuble dreht vor freude eine pirouette und deutschland stellt sich die frage nach der eigenen atombombe.
    endlich, nachdem wir das ding doch angedacht hatten, damals im hitlerdeutschland.*

    So, was soll´s, es passt nur eines:
    Ein Gauckler steigt in der Narrenzeit - in das oder auf das höchste Amt des Staates empor. Ob das Zufall ist?

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  2. Anonym22.2.12

    Was der Dritte Deutsche Bundespräsident vor über vierzig Jahren sagte, ist heute wieder aktuell:

    *Wir stehen erst am Anfang der ersten wirklichen freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Überall müssen sich Autorität und Tradition die Frage nach der Rechtfertigung gefallen lassen. Nicht weniger, sondern mehr Demokratie - das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben. Es gibt schwierige Vaterländer. Eines davon ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.*

    *Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.*

    Eine Erinnerung an den Zusammenhang der Atomwaffen mit dem Holocaust:

    *Ich nenne die Atomwaffen Ungeziefervertilgungsmittel, bei denen diesmal der Mensch das Ungeziefer sein soll.*

    darauf ein CDU-Abgeordneter-"aber Notwehr!"

    Antwort des 3. BP: Meine Damen und Herren, Notwehr ist in ihrem Sinn und ihrem Charakter nach eine begrenzte Abwehr, aber Notwehr mit Massenvernichtungswaffen ist unmöglich.

    Dieser Bundespräsident forderte die Bereitschaft, das Angebot Stalins zu einem militärisch neutralen "Gesamtdeutschland" (die Mauer um die DDR hätte es nie geben müssen) ernsthaft zu prüfen.
    Er strebte einen Verzicht der Bundesrepublik auf eine Verteidungsarmee und strikte Neutralität zwischen der NATO und dem Ostblock an, um die Chance zur Widervereinigung offen zu halten und die Tradition des deutschen Militarismus zu beenden.

    *Jede Bundeswehr muss grundsätzlich bereit sein, sich um einer besseren politischen Lösung willen in Frage stellen zu lassen.*

    * Es muss darauf geachtet werden, dass das grundgesetz nicht mit Methoden geschützt wird, die seinem Ziel und seinem geist zuwider laufen.*

    Die freiheitliche Gesellschaft:*Ihre Weiterentwicklung muss bewusst betrieben werden, damit es nicht zu Rückfällen kommt.*

    Der Rückfall ist schon seit Jahren da.

    Er sah deutlich, wie das, was getan werden muss, nicht getan werden kann, weil allzu viele unter denen, die an den verschiedenen Schalthebeln der Macht sitzen, es nicht tun wollen oder nicht getan haben wollen. So sprach er immer öfter von der Unregierbarkeit der Welt und schloss manches gespräch mit dem Satz: Bring du mal diese Welt in Ordnung!

    *Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau.*

    Bei Gustav Heinemann gestöbert

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