28. Februar 2012

Mit oder ohne Kanzlermehrheit - piepegal

Zweites Hilfspaket beschlossen — aber ohne Kanzlermehrheit
Für den einfachen Bundesbürger ist belanglos, welche Mehrheit für die Geldverschwendung gestimmt hat. Das Geld ist für uns Steuerzahler sehr wahrscheinlich verloren.
20 Abgeordnete von Schwarz-Gelb verweigern ihre Zustimmung. Griechenland kann mit weiteren Milliarden rechnen. Deutschland bietet schnelle Zahlung an. ...
Viel Palaver bietet Ihnen die OZ für Ihr Geld, nichts, was sie nicht überall im bösenbösen Internet kostenlos zu lesen bekommen; ausgenommen ist der Kommentar:
... Was Premiers und Präsidenten, EZB- und IWF-Direktoren sowie die Chefs privater Gläubigerbanken — oft in kleinen Kungelrunden — beschließen, können Parlamentarier daheim meist nur noch abnicken. Viele sind aus Zwängen der Fraktionsdisziplin sowie aus Mangel an Zeit und Informationen zu einem Veto gar nicht fähig. Sie folgen wohl oder übel ihren irrlichternden Regierungen, die ein ums andere Mal die Rettung Athens verheißen, letztlich aber Gefangene ihrer eigenen Fehlentscheidungen sind. Es ist doch ein Unding, dass die Bundestagsabgeordneten, die gestern mehrheitlich für das zweite Griechenland-Rettungspaket stimmten, erst am Freitag Hunderte Seiten mit komplizierten, aber wichtigen Details des milliardenschweren Finanzpaketes bekamen. Eine Gewissensentscheidung kann so zwar aus politischen Erwägungen, aber kaum aus ökonomischem Sachverstand heraus erfolgen. Oder ist der überhaupt nicht gefragt?

Dabei setzen die Parlamentarier — ob in Deutschland, Österreich oder Holland— einen Großteil des Eigentums ihrer Staaten aufs Spiel. Schon jetzt bürgt der deutsche Steuerzahler für enorme Summen.
... 
Ich versuche es ganz kurz zu machen:
Wir retten Griechenland ist Volksverblödung. Wir helfen vor allem den Banken, denn bisher ist der allergrößte Teil des Geldes den Gläubigern ausgezahlt worden. Das wird fortgesetzt, bis die Gläubiger, vor allem die Banken unter ihnen, gesichert sind, den denen geht es seit drei Jahren dreckig. Bis dahin wird so getan, als sollte Griechenland geholfen werden. Währenddessen wird Griechenland genau durch diese Handlungsweise den Konkurs gespart. Es wird bildlich wie eine heiße Kartoffel fallengelassen werden, wenn die Gläubiger weitgehend befriedigt worden sind.

Kommentare:

  1. Anonym28.2.12

    Genauso ist es.
    Solidarität mit Griechenland heisst nichts anderes als die Gläubiger und Banken zu bezahlen.
    Jedem Unternehmer, der von anderen Firmen die Bezahlung für bereits erbrachte Leistungen in den Wind schreiben kann, weil die Firmen pleite gingen, kann nur noch schlecht werden.

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  2. Anonym29.2.12

    Libertad meint:
    Wir retten Griechenland ist Volksverblödung.
    Genau so isses. Griechenland geht nicht unter und muß auch nicht gerettet werden. Das Geld erhalten eh gleich die dort ausländischen Banken, welche angeblich auch auf Schuldenbezahlung verzichtet haben, Sie haben sich das aber über den Steuerzahler gut absichern lassen.
    Tja, aus den Buchstaben des Wortes Bundeskanzlerin, lässt sich das Wort Bankzinsenluder bilden.
    Auch Argentinien hatte 2001 Staatsbankrott und steht heute wiedr TOP da.

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  3. Anonym29.2.12

    Griechenland: Grösste Hungerwelle nach dem zweiten Weltkrieg

    Quelle: Mindener Rundschau; Frei-Blog

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